Das Bundesverkehrsministerium und die Autobahn GmbH des Bundes geben Flächen für zusätzliche Lademöglichkeiten für Elektroautos an Autobahnen frei. Das teilte das Ministerium am Donnerstag mit. Bereits heute sei mehr als jeder vierte neu zugelassene Pkw rein elektrisch, und ein weiterer Anstieg werde erwartet.
Maßnahmen und Zielsetzung
Private Investoren sollen Schnellladesäulen an unbewirtschafteten rastanlagen errichten können. Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) sagte, dass die Freigabe weiterer Flächen für Ladesäulen an unbewirtschafteten Rastanlagen zusätzliche schnelle Lademöglichkeiten direkt an der Autobahn schaffe. Das spare Autofahrern Zeit und Umwege. Das Vergabeverfahren für Investoren solle „so einfach wie möglich gestaltet“ werden, um eine „angemessene Qualität und transparente Preise“ sicherzustellen.
Geplante Standorte und Zeitplan
Die geplanten zusätzlichen Standorte sollen die im Rahmen des Deutschlandnetzes aufgebaute Schnellladeinfrastruktur an 200 unbewirtschafteten Rastanlagen ergänzen. die Autobahn GmbH plant, im Frühjahr 2027 mit der Ausschreibung zu beginnen.
Förderung
Das Ministerium fördert den Ausbau der ladeinfrastruktur sowohl für Pkw als auch für Lkw mit verschiedenen Maßnahmen.
Hintergrund
Mehr als jeder vierte neu zugelassene Pkw sei bereits rein elektrisch. Ein weiterer anstieg werde erwartet.







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