Zolldeal zwischen EU und USA
Die Europäische union hat durch einen Zolldeal mit den USA einen Vorteil gegenüber asiatischen wettbewerbern erlangt. Dies teilte das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Montag mit.
Vorteile für die Autoindustrie
Vor allem die Autoindustrie profitierte von einer Zollsenkung. Zwischen April 2025 und februar 2026 lag der effektive US-Zollsatz auf Importe aus der EU bei durchschnittlich 7,8 Prozent. Im Vergleich dazu wurden Waren aus China mit knapp 37 Prozent belastet. Deutschland war besonders stark vom US-zollschock betroffen und profitierte überdurchschnittlich vom US-EU-Deal. Der deutsche Zollsatz sank auf durchschnittlich 10,6 Prozent, was näher am EU-Durchschnitt von 8,2 Prozent liegt.
Herausforderungen im Maschinenbau
Im maschinenbau stieg der effektive EU-Zollsatz nach dem Deal auf durchschnittlich 12,6 Prozent. Die US-Regierung stufte Maschinen,die zu großen Teilen aus Stahl bestehen,als Stahlprodukte ein und belegte sie mit einem 50-Prozent-Zoll. IW-Ökonomin Samina sultan erklärte, dass dies den Deal untergrabe und dringend nachverhandelt werden müsse.



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