Bundeswehr verlegt „Patriot“-Einheit in die Türkei
Die Bundeswehr verlegt eine „Patriot“-Einheit in die Türkei, um die Nato-Luftverteidigung an der Südostflanke zu unterstützen. Dies teilte das Verteidigungsministerium am Montag mit. Der Einsatz ist vorerst bis September geplant.
Details zum Einsatz
Begleitet wird die „Patriot“-Feuereinheit von rund 150 deutschen Soldaten des Flugabwehrraketengeschwaders 1 aus Husum. vor Ort sollen sie mit türkischen und US-amerikanischen Partnern zusammenarbeiten.
Vergangene Einsätze
Zuletzt waren „patriot“-Einheiten von 2013 bis 2015 im Rahmen der Nato-operation „Active Fence“ im türkischen Kahramanmaras stationiert. Die Flugabwehrraketensysteme der Bundeswehr schützten fast drei Jahre lang den Nato-Luftraum an der Grenze zu syrien. 2025 war das System fast ein Jahr lang im polnischen rzeszów stationiert. In den Vorjahren erfolgten Einsätze in der Slowakei (2022/2023), in Polen (2023) sowie beim Nato-Gipfel in Litauen (2023).
Aufbau der „Patriot“-Einheit
Eine „Patriot“-Feuereinheit besteht aus dem staffelpersonal, einem Feuerleitstand, einem Multifunktionsradargerät, bis zu acht Startgeräten, einer Stromversorgungsanlage sowie einem Richtfunktrupp mit Antennenmastanlage.Unterstützt wird die Einheit durch Stabs- und unterstützungspersonal.



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