Etwas mehr Erwerbstätige arbeiten im Homeoffice

Computer-Nutzerin (Archiv)

Im Jahr 2025 arbeiteten 25 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland zumindest gelegentlich im Homeoffice

Toyota Scheidt

Homeoffice-Nutzung in Deutschland 2025

Im Jahr 2025 arbeiteten 25 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland zumindest gelegentlich im Homeoffice.Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Der Anteil lag damit leicht über den Werten der Vorjahre: 2024 waren es 24 Prozent, 2023 noch 23 Prozent.

Vergleich mit vor-Corona-Zeiten

Der Anteil der Homeoffice-nutzer erreichte 2025 wieder das Niveau des Corona-Jahres 2021. Vor der Pandemie, im Jahr 2019, arbeiteten lediglich 13 Prozent der Erwerbstätigen zumindest gelegentlich von zu Hause aus.

Umfang der Homeoffice-Nutzung

Im Jahr 2025 arbeiteten 24 Prozent der Homeoffice-Nutzer ausschließlich von zu Hause aus. 46 Prozent nutzten das Homeoffice weniger als die Hälfte ihrer Arbeitstage. Diese Werte entsprechen denen von 2024. Im Jahr 2021 waren noch 40 Prozent der Nutzer vollständig im Homeoffice tätig.

Einflussfaktoren auf die Homeoffice-Nutzung

Die Nutzung von Homeoffice hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die Unternehmensgröße und das Alter der Beschäftigten. In kleinen Unternehmen arbeiteten 19 Prozent der Erwerbstätigen von zu Hause aus, in mittleren Unternehmen 23 Prozent und in großen Unternehmen 35 Prozent. Die Altersgruppe der 35- bis 44-Jährigen nutzte Homeoffice am häufigsten (30 Prozent), während die 15- bis 24-Jährigen (10 Prozent) und die 55- bis 64-Jährigen (22 Prozent) es seltener nutzten.

Branchenspezifische Unterschiede

Die Homeoffice-Nutzung variiert stark zwischen den Branchen. In den Bereichen IT-Dienstleistungen, Unternehmensberatung sowie Verwaltung und Führung von unternehmen arbeiteten 74 Prozent der Erwerbstätigen zumindest gelegentlich von zu Hause aus.In der Gastronomie waren es nur 6 Prozent.

EU-Vergleich

Der Homeoffice-Anteil in Deutschland lag 2025 leicht über dem EU-Durchschnitt von 23 Prozent. In den Niederlanden (52 Prozent), Schweden (45 Prozent) und Luxemburg (43 Prozent) war der Anteil am höchsten. In Rumänien und Bulgarien (jeweils 4 Prozent) sowie Griechenland (7 Prozent) war er am niedrigsten.

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