Dax startet vor EZB-Entscheid leicht im Plus

Frankfurter Börse

Dax startet am Donnerstag vor EZB-Entscheid leicht im Plus in den Handelstag

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Dax startet vor EZB-Entscheid leicht im Plus

Am Donnerstagmorgen ist der Dax mit einem leichten Plus in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit rund 24.195 Punkten berechnet, was einem Anstieg von 0,3 Prozent gegenüber dem Vortag entspricht. An der Spitze der Kursliste standen Airbus, Adidas und Symrise, während Siemens Energy, Qiagen und Rheinmetall zu den Schlusslichtern zählten.

Internationale Entwicklungen und Zinserwartungen

Das Treffen zwischen Donald Trump und Xi Jinping sei in angenehmer Atmosphäre verlaufen, erklärte Thomas Altmann von QC Partners. positiv sei, dass die beiden größten Volkswirtschaften der welt aufeinander zugehen. Nach der Pressekonferenz von Jerome Powell werde die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im Dezember nur noch mit 70 Prozent bewertet. Zu Beginn der Pressekonferenz lag dieser wert noch bei 90 Prozent. Diese Anpassung habe bereits am Vorabend zu einem deutlichen Zinsanstieg geführt. Über alle Laufzeiten hinweg sei dies bei US-Staatsanleihen der größte Ein-Tages-Zinsanstieg seit Juni gewesen.

Erwartungen an die EZB und Inflationsdaten

Im Fokus steht am Donnerstag die Sitzung der Europäischen Zentralbank. Altmann geht davon aus, dass der Leitzins konstant bleiben wird. Möglicherweise sei der Senkungszyklus der EZB bereits beendet. Bis zur Mitte des kommenden Jahres liege die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinssenkung bei lediglich 40 prozent.

Aus deutscher Sicht gilt die vorläufige Inflationsrate für Oktober als wichtigstes Datum des Tages. Die erwartete Monatsrate beträgt 0,2 Prozent und liegt damit im Bereich des Ziels der Notenbank. Die Jahresrate dürfte sich nach dem jüngsten Anstieg wieder der Zwei-Prozent-Marke annähern.

Währungen und Rohstoffe

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Donnerstagmorgen etwas stärker. Ein euro kostete 1,1612 US-Dollar, ein US-Dollar war für 0,8612 Euro erhältlich.

Der Ölpreis gab nach. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 64,33 US-Dollar. Das entspricht einem Rückgang um 59 Cent oder 0,9 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.

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