Dax startet kräftig im Minus – Angst vor neuer Bankenkrise

Frankfurter Börse

Der Dax eröffnet am Freitag deutlich im Minus. Anleger sorgen sich wegen einer möglichen neuen Bankenkrise

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Dax startet mit deutlichen Verlusten in den Handelstag

Am Freitagmorgen ist der Dax mit kräftigen Kursverlusten in den Handel gestartet. Gegen 9:30 Uhr lag der deutsche Leitindex bei rund 23.765 Punkten und damit 2,1 Prozent unter dem Schlusskurs des Vortages. An der Spitze der Kursliste notierten lediglich Continental und FMC im Plus. Am unteren Ende der liste verzeichneten Deutsche Bank, Rheinmetall und Siemens Energy die größten Verluste.

Angst vor neuer Bankenkrise belastet Märkte

Thomas Altmann von QC Partners erklärte, dass die Angst an den Märkten zurückgekehrt sei. Die Probleme zweier US-Regionalbanken hätten die Stimmung am Vortag vollständig kippen lassen. Mit den schwierigkeiten dieser Banken sei ein neuer potenzieller Auslöser für eine Krise hinzugekommen.

Auch an den Volatilitätsindizes sei die neue Unsicherheit ablesbar, so Altmann weiter.Die Erwartungen an zukünftige Schwankungen hätten sich deutlich verändert. Der VIX stieg im Verlauf des Vortages erstmals seit Mai über die Marke von 25. Die europäischen Indizes konnten erst am Freitag auf die Verluste an der Wall Street vom Vortag reagieren.

Euro und Ölpreis entwickeln sich unterschiedlich

Am Freitagmorgen zeigte sich die europäische Gemeinschaftswährung etwas stärker. Ein Euro wurde mit 1,1703 US-Dollar gehandelt, ein US-Dollar kostete entsprechend 0,8545 Euro.

Der Ölpreis gab hingegen nach. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 60,65 US-Dollar. Das waren 41 Cent oder 0,7 prozent weniger als am Ende des vorherigen Handelstags.

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