Compo-Chef: Gartendünger wird teurer

Blumen im Gartenfachgeschäft (Archiv)

Mineraldünger für Hobbygärtner könnte ab dem kommenden Jahr teurer werden. Grund ist der Irankrieg

Toyota Scheidt

Preisanstieg bei Mineraldünger erwartet

Mineraldünger für Hobbygärtner könnte ab dem kommenden Jahr teurer werden. Dies prognostiziert Stephan Engster, Chef des Düngemittel- und Erdenherstellers Compo, im „Spiegel“.Aktuell kostet ein Liter mineralischer flüssigdünger etwa 12 Euro. Engster erwartet einen Anstieg auf 13 bis 14 Euro.

Lieferketten und Rohstoffbeschaffung

Für die laufende Saison haben Hersteller die Rohstoffe bereits eingekauft,sodass es derzeit keinen Preisschock im Handel gibt.Engster betont jedoch die Herausforderungen in der Lieferkette. Der hohe Dieselpreis belastet die Speditionen, die nicht mehr zu bisherigen Konditionen liefern können. die Herausforderung besteht darin, die Ware ohne große Aufschläge und pünktlich in die Geschäfte zu bringen.Derzeit sind die meisten Produkte verfügbar.

Trend zu organischem Dünger

Seit der Coronapandemie und der Energiekrise infolge des Ukrainekrieges verzeichnen Hobbygärtner einen Trend zu organischem Dünger. Engster erklärt: „Wenn Mineraldünger teurer wird, legt Bio zu.“ Bereits rund zwei Drittel der Produkte des Herstellers sind biologisch-organisch. „Bio wächst im Schnitt zwei- bis dreimal so schnell wie der traditionelle Markt“, so Engster.

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