Eon-Chef fordert Reform des Energiemarktes

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Eon-Chef Leonhard Birnbaum fordert die Bundesregierung auf, Konsequenzen aus den jüngsten Verwerfungen am Strommarkt zu ziehen

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eon-Chef fordert Konsequenzen aus Strommarktverwerfungen

Eon-Chef Leonhard Birnbaum hat die Bundesregierung aufgefordert, Konsequenzen aus den jüngsten Verwerfungen am Strommarkt zu ziehen. Er betonte, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien bereits sehr erfolgreich gewesen sei. Nun sei es wichtig, ein System zu entwickeln, das diese neue Energie effizient nutze. Zuletzt hatten Solarstrom-Überschüsse hohe Kosten für den Bundeshaushalt verursacht.

Reformpläne der Bundesregierung

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) plant,in Kürze ein Reformpaket für den Energiemarkt vorzulegen. dieses soll die Vergütung erneuerbarer Energien und deren Netzanschluss neu regeln. Die Pläne stoßen auf Kritik in Teilen der Erneuerbare-Energien-Branche. Die SPD-Fraktion im Bundestag hat Widerstand gegen die geplanten gesetzesänderungen angekündigt.

Birnbaums unterstützung für Reformen

Leonhard birnbaum bewertete die Reformpläne von Reiche positiv. Er erklärte, dass die bisherigen Regeln der Energiewende nicht mehr ausreichten und eine „echte Systemwende“ notwendig sei. Diese müsse Infrastruktur, Wärmeversorgung, Mobilität, Digitalisierung und Flexibilität umfassen. Birnbaum warnte davor, die Reform zu blockieren, da das Land sich eine Fortsetzung der alten Energiewende-Regeln nicht leisten könne. Er lobte Reiche für ihr „mutiges Gesetzespaket“, das Unterstützung verdiene.

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