Warnung vor Zugeständnissen an den Iran
Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat die USA vor Zugeständnissen an den Iran gewarnt. Er sprach sich entschieden gegen ein Abkommen aus, das die USA in eine strategisch schlechtere Lage versetzen könnte als vor dem krieg. diese Äußerungen tätigte Röttgen, Vizevorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, gegenüber den Zeitungen der funke-Mediengruppe.
Kontrolle über die Straße von Hormus
Röttgen nannte als Beispiel die mögliche Kontrolle des iranischen Regimes über die Straße von Hormus. Die USA hätten mit der Gegenblockade iranischer Häfen ein Mittel gefunden, um das Regime wirtschaftlich unter Druck zu setzen. Es gehe darum, wer länger durchhalte, wobei die USA bessere Voraussetzungen hätten.
Auswirkungen auf Russland und die Ukraine
Röttgen äußerte die Erwartung, dass sich der Krieg im Iran eher negativ auf Russland als auf die Ukraine auswirken werde.Der höhere Ölpreis werde durch die reduzierte russische Ölproduktion ausgeglichen. Zudem lerne die Welt, dass Russland kein verlässlicher Partner sei. US-Präsident Donald Trumps Fokus auf den iran bedeute für den russischen Präsidenten Wladimir putin einen Verlust von Aufmerksamkeit. Putin befinde sich strategisch in einer Zwickmühle, da er es sich mit keinem verderben wolle, weder mit den USA noch mit dem Iran, den Golfstaaten oder Israel.



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