Städtetag beklagt hohe Anti-Terror-Kosten für Weihnachtsmärkte

Magdeburger Weihnachtsmarkt nach Anschlag 2024 (Archiv)

Der Deutsche Städtetag kritisiert hohe Sicherheitskosten für Weihnachtsmärkte durch verstärkte Anti-Terror-Maßnahmen

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Städtetag kritisiert hohe Sicherheitskosten für Weihnachtsmärkte

Der Deutsche Städtetag weist auf gestiegene Sicherheitskosten für Veranstalter von Weihnachtsmärkten hin.Christian Schuchardt (CDU), Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, erklärte gegenüber dem „Münchner Merkur“ (Donnerstagausgabe) von „Ippen Media“, dass der Aufwand für die Sicherheit auf Weihnachtsmärkten und anderen Innenstadtveranstaltungen in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen habe.

Höhear Anforderungen an Sicherheitskonzepte

Schuchardt nannte als Hauptgrund die gestiegenen Anforderungen an die Sicherheitskonzepte. Diese seien notwendig, stellten Betreiber und Städte jedoch vor erhebliche finanzielle Herausforderungen. Schuchardt, der bis 2025 Oberbürgermeister der Stadt Würzburg war, betonte, dass viele der kostenintensiven Maßnahmen der Verhinderung potenzieller Terroranschläge dienten.

forderung nach Unterstützung durch bund und Länder

Der Kommunalpolitiker wies darauf hin, dass Terrorabwehr eigentlich keine kommunale Aufgabe sei. Der Deutsche Städtetag fordert deshalb, dass Bund und Länder künftig die Finanzierung von Sicherheitsmaßnahmen übernehmen, die der Verhinderung von Terroranschlägen dienen.

Rechtliche Einordnung

Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin ist die Terrorabwehr grundsätzlich Aufgabe des Staates. Dieses Urteil gilt jedoch nur für Märkte in der Hauptstadt.

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