Dax lässt nach – Preise für Öl und Gas steigen stark an

Frankfurter Börse

Der Dax verzeichnete am Mittwoch Verluste

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Dax schließt im Minus

Der Dax verzeichnete am Mittwoch Verluste. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.955 Punkten berechnet, was einem Rückgang von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortag entspricht.Nach einem positiven Start fiel der Dax schnell ins Minus und schwankte unter dem Schlussstand vom Dienstag.

marktanalyse

Andreas Lipkow, Chef-marktanalyst von CMC Markets, kommentierte: „Mehr als eine Stabilisierung des Dax auf dem Niveau von 24.000 Punkten war heute nicht drin.“ Der Konflikt im Nahen Osten beeinflusse über die Energiepreise die Wirtschaft, Inflation und Geldpolitik der großen Notenbanken. Gleichzeitig könnten positive Unternehmensdaten den trüben Konjunkturaussichten entgegenwirken.

Einflussfaktoren

Anleger zeigten sich besorgt über steigende Rohölpreise und die Reaktion der US-Zentralbank Federal Reserve. Die in Deutschland veröffentlichten Verbraucherpreise stiegen im Jahresvergleich um 2,9 Prozent und im Monatsvergleich um 0,5 Prozent, was im Rahmen der Erwartungen lag. Lipkow erklärte,dass sich in anderen europäischen Ländern bereits dynamische Inflationstendenzen bemerkbar gemacht hätten.

Notenbankpolitik

Die Notenbanken müssten die Stabilität der Konjunktur in den betroffenen Ländern abschätzen und die Auswirkungen des Nahostkonflikts auf preise und Konsum bewerten. lipkow betonte, dass sowohl Überreaktionen als auch zu langes Warten negative Folgen haben könnten.

Aktienbewegungen

Bis kurz vor Handelsschluss führten die Aktien von Adidas, scout 24, Infineon und Airbus die Kursliste in Frankfurt an. Am Ende der Tabelle standen die Aktien von Siemens Healthineers sowie die papiere der Rückversicherer Münchener Rück und Hannover Rück.

Rohstoff- und Währungsmärkte

Der gaspreis stieg um acht Prozent auf 47 Euro pro Megawattstunde. Der Ölpreis für ein Fass der Nordsee-Sorte Brent erhöhte sich um 5,7 Prozent auf 117,60 US-Dollar. Die europäische Gemeinschaftswährung schwächte sich leicht ab, ein Euro kostete 1,1696 US-Dollar.

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