Warnung vor ökonomischen Folgen des Irankriegs
BASF-chef markus Kamieth hat vor den wirtschaftlichen Auswirkungen des Irankriegs gewarnt.Er erklärte, dass ein dämpfender Effekt auf die weltwirtschaft unvermeidbar sei. Das Wachstum werde nahezu überall sinken, insbesondere in einem ohnehin schwierigen Jahr.Kamieth äußerte gegenüber dem „Focus“, dass der Konflikt und seine Folgen noch lange anhalten würden, voraussichtlich auch über das Jahr 2026 hinaus.
Steigende Inflation durch Energieknappheit
Kamieth prognostiziert eine steigende Inflation infolge der Knappheit von Öl und Gas. Der Großteil des Energieverbrauchs basiere weiterhin auf diesen Ressourcen. Selbst bei einem baldigen Kriegsende würden die Preise hoch bleiben, da sich das System nur langsam normalisiere, was die Inflation antreibe.
Rohstoffversorgung bei BASF gesichert
Für die Rohstoffversorgung seines Unternehmens gibt Kamieth zunächst Entwarnung. Derzeit gebe es keine Versorgungsschwierigkeiten, und BASF sei weltweit mit den wichtigsten Rohstoffen versorgt, zumindest für die erste Jahreshälfte. Die Größe und globale Aufstellung des Unternehmens mache es robust. Zudem sei BASF selbst Rohstoffhändler und könne schnell reagieren, wovon die kunden profitierten.


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