Sicherheitsbehörden warnen vor Spionage-Anwerbung im Netz

Zwei Männer surfen im Internet (Archiv)

Sicherheitsbehörden melden vermehrte Versuche, über soziale Netzwerke Personen für Spionage und Sabotage anzuwerben

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Erhöhte Anwerbeversuche über soziale Medien festgestellt

Das Bundeskriminalamt und deutsche Nachrichtendienste haben eine Zunahme von Anwerbeversuchen für Spionage- und Sabotagetätigkeiten über soziale Medien festgestellt. Nach angaben der Behörden nutzen mutmaßlich russische Geheimdienste diese Plattformen,um Personen für Straftaten in Deutschland zu gewinnen.

Einsatz von sogenannten „Low-Level-Agenten“

Die angeworbenen Personen, auch als „Low-Level-Agenten“ oder „Wegwerf-Agenten“ bezeichnet, führen laut Behörden Straftaten ohne nachrichtendienstliche Ausbildung aus. Diese Handlungen erfolgen häufig gegen geringes entgelt und ohne Wissen über die tatsächlichen Auftraggeber.Wer sich auf solche Aktivitäten einlässt, muss mit einer strafrechtlichen Verfolgung und Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren rechnen.

Aktuelle verdachtsfälle und Präventionskampagne

Derzeit werden in Deutschland mehrere Verdachtsfälle untersucht, darunter Brandstiftungen, Sachbeschädigungen und Drohnenüberflüge gegen kritische Infrastrukturen. Zur Aufklärung haben das Bundeskriminalamt und die nachrichtendienste die Kampagne „Kein Wegwerf-Agent werden“ gestartet. Diese informiert über das Phänomen und ruft dazu auf, verdächtige Kontakte zu melden.

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