Klingbeil-Berater widerspricht Kanzler im Rentenstreit

Strand (Archiv)

Jens Südekum, Beauftragter für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD), widerspricht im Rentenstreit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). "Die gesetzliche Rente ist keine reine Basisabsicherung, sondern für viele alte Menschen die einzige Einkommensquelle", sagte Südekum der "Rheinischen Post

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Rentenstreit: Südekum widerspricht Merz

jens Südekum, Beauftragter für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD), hat im Rentenstreit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) widersprochen. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ betonte Südekum, dass die gesetzliche Rente für viele ältere Menschen die einzige Einkommensquelle sei und keine reine Basisabsicherung darstelle.

Reform der Altersvorsorge

Südekum stimmte Merz jedoch zu, dass die private altersvorsorge für zukünftige Generationen an Bedeutung gewinnen müsse. Er verwies auf bereits umgesetzte Reformen der Riester-Rente, die er als überfällig bezeichnete. Diese Reformen stellten jedoch die Bedeutung der gesetzlichen Rente nicht in Frage.

Forderung nach fairer Rentenreform

Südekum forderte, ähnlich wie Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD), das Renteneintrittsalter an die Zahl der Beitragsjahre zu koppeln. Er betonte, dass die Verlängerung der Lebensarbeitszeit aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung und des demografischen Wandels unerlässlich sei. Diese Verlängerung müsse jedoch fair gestaltet werden und sich an den geleisteten Beitragsjahren orientieren, nicht allein am Lebensalter.

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