Hubertz will „Energiekostenbremse“ im neuen Heizungsgesetz

Neue Gasheizung (Archiv)

<h3>Forderung nach mehr Mieterschutz im Gebäudemodernisierungsgesetz</h3> Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) hat sich für stärkeren Mieterschutz im Rahmen der Reform des sogenannten "Heizungsgesetzes" ausgesprochen. Dieses Gesetz soll künftig als Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) bekannt sein. <h4>Begründung durch steigende Energiekosten</h4> Hubertz begründet ihre Forderung mit der Gefahr steigender Energiekosten. "Angenommen, ein Vermieter entscheidet sich für eine neue Gas- oder Ölheizung, was nach dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz grundsätzlich erlaubt sein wird, dann könnten wegen steigender Brennstoffpreise im Laufe der Jahre die Wärmekosten erheblich ansteigen", sagte sie der "Welt am Sonntag

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Forderung nach mehr Mieterschutz im Gebäudemodernisierungsgesetz

Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) hat sich für stärkeren Mieterschutz im Rahmen der reform des sogenannten „Heizungsgesetzes“ ausgesprochen, das künftig als Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) bekannt sein soll. Sie begründet ihre Forderung mit der Gefahr steigender Energiekosten.

Steigende Energiekosten und Mieterschutz

hubertz erklärte gegenüber der „Welt am Sonntag“, dass Vermieter nach dem neuen Gesetz weiterhin Gas- oder Ölheizungen einbauen könnten. Aufgrund steigender Brennstoffpreise könnten die Wärmekosten jedoch erheblich ansteigen. da Mieter auf diese Entscheidungen keinen Einfluss hätten, sei es richtig, dass Vermieter an den Kosten beteiligt werden.

Geopolitische Einflüsse und Biotreppe

Die derzeit hohen Gas- und Ölpreise überträfen bereits den effekt eines steigenden CO2-Preises. Zudem wurde im Februar eine „Biotreppe“ beschlossen, die den Öko-Anteil bei neu eingebauten Heizungen schrittweise erhöhen soll. Dies könnte ebenfalls zu steigenden Preisen führen, da mehr Biogas oder Bioöl benötigt wird.

Geplante Reformen und finanzielle Auswirkungen

Ein Kabinettsentwurf des gebäudemodernisierungsgesetzes wird am kommenden Mittwoch erwartet. Modellrechnungen des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI zufolge könnte die Reform für Mieter von 2027 bis 2045 eine zusätzliche Belastung von rund 18.600 Euro bedeuten, sollten sie die Kosten alleine tragen müssen.

Fernwärme und Baumaterialpreise

auch bei Fernwärme drohen überhöhte Preise. Hubertz betonte die Notwendigkeit eines neuen Rechtsrahmens, um Mondpreise zu verhindern. Zudem steigen die Preise für Baumaterialien aufgrund der Rohstoffknappheit durch den Irankrieg. die Baukosten seien insgesamt zu hoch,weshalb der Gebäudetyp E eingeführt werden soll.

Gebäudetyp-E-Vertrag zur Kostensenkung

Ein gemeinsam mit dem Justizministerium erarbeitetes Eckpunktepapier für einen „Gebäudetyp-E-Vertrag“ im Bürgerlichen Gesetzbuch soll die Baukosten um zehn bis 20 Prozent senken.Ein Referentenentwurf wird bis zum Sommer erwartet.

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