SPD-Fraktionschef stimmt auf neue Schulden wegen Iran-Krise ein

Matthias Miersch am 21.04.2026

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch erwägt wegen der anhaltenden Iran-Krise eine zusätzliche Schuldenaufnahme

Gevita Tagesresidenz

SPD-Fraktionschef Miersch erwägt neue Schuldenaufnahme

SPD-Fraktionschef Matthias miersch hat angesichts der anhaltenden iran-Krise eine zusätzliche Schuldenaufnahme ins Gespräch gebracht. In einem Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ betonte Miersch die Verantwortung des Staates, einen wirtschaftlichen Zusammenbruch zu verhindern.

Haushaltsnotlage als Option

Miersch erklärte, dass im schlimmsten Fall alle Optionen geprüft werden müssten, einschließlich der Ausrufung einer Haushaltsnotlage und der Aufnahme neuer Schulden. Er verwies auf die Notwendigkeit, sich auf mögliche wirtschaftliche Verwerfungen vorzubereiten.

Warnungen vor neuen Schulden

Der Streit über einen Überschreitungsbeschluss hatte zuvor zur Auflösung der Ampelregierung beigetragen. Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) warnte zuletzt vor neuen Schulden.Miersch kritisierte diese Haltung und betonte die Notwendigkeit, die Dimensionen der Krise zu erkennen.

Auswirkungen der Iran-Krise

Miersch äußerte sich besorgt über die unvorhersehbaren Handlungen von Donald Trump und Benjamin Netanjahu. Eine Blockade der Straße von hormus könnte weitreichende wirtschaftliche folgen haben, die über den Ölmarkt hinausgehen.

Direktzahlungen als Entlastung

Als mögliche entlastungsmaßnahme sieht Miersch steuerpflichtige Direktzahlungen vor. Diese könnten gezielter als der Tankrabatt eingesetzt werden und wären sozial ausgewogener, da besserverdiener einen höheren Anteil der Hilfe über Steuern zurückzahlen müssten.

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