Nach dem versuchten Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle, für den die bundesregierung Russland verantwortlich macht, haben die Sicherheitsbehörden offenbar mehrere Tatverdächtige identifiziert. NDR,WDR und „Süddeutsche Zeitung“ berichteten über die Ermittlungen.
Hauptteil
Identifizierte Verdächtige
Den Berichten zufolge stehen zwei Verdächtige mit Verbindungen nach Russland im Visier der sicherheitsbehörden. Ein Verdächtiger soll demnach ein Weißrusse sein, dessen DNA entdeckt wurde. Der Mann soll auch einen russischen Pass besitzen. Er sei bereits im Baltikum mit Straftaten aufgefallen. Dem Bericht zufolge sei er mit einem italienischen Touristenvisum in den Schengenraum eingereist.
Ein zweiter Mann soll als Logistiker und instrukteur des Anschlags agiert haben. Er reiste laut Bericht über den berliner Flughafen BER ein und verließ Deutschland kurz vor dem gescheiterten Anschlag. Der Tatverdächtige soll neben einem lettischen auch einen russischen Pass besitzen.
Ermittlungslage
Die Ermittler seien dem Bericht zufolge skeptisch, ob sie die mutmaßlichen Täter fassen können. In der Vergangenheit sei dies nicht gelungen, da Verdächtige nicht mehr nach Europa reisten.
Hintergrund
Russland bestreitet die Vorwürfe. Das Land bezeichnete den Anschlagsversuch als „hastig zusammengezimmerte Provokation“.



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