Knapp eine Woche vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern bleibt die SPD laut dem ZDF-Politbarometer der AfD auf den Fersen.
umfragewerte
Projektionswerte
wenn schon am nächsten sonntag gewählt würde,käme die SPD auf 34 Prozent und die AfD auf 37 Prozent. Die CDU würde 7 Prozent erreichen. Die Linke läge bei 10 prozent. Die Grünen lägen bei 5 Prozent. Das BSW käme auf 4 prozent.Die anderen Parteien ergäben zusammen 3 Prozent. Damit hätte aktuell die amtierende Regierung aus SPD und Linke keine parlamentarische Mehrheit mehr.
aussagekraft der Umfrage
Die zuständige Forschungsgruppe Wahlen weist darauf hin, dass diese Projektionswerte keine Prognose für den Wahlausgang darstellen.Dies gelte nicht nur für die Frage, wer stärkste Partei wird, sondern insbesondere auch für die Frage, ob die kleinen Parteien die Fünf-Prozent-Grenze überspringen. In Mecklenburg-Vorpommern wissen zurzeit 25 prozent noch nicht sicher, wen oder ob sie wählen wollen.
Vergleich zur Landtagswahl 2021
Bei der letzten Landtagswahl 2021 erreichte die SPD 39,6 Prozent. Die AfD kam auf 16,7 Prozent.Die CDU erzielte 13,3 Prozent. Die Linke lag bei 9,9 Prozent. Die Grünen erreichten 6,3 Prozent.Die anderen Parteien zusammen kamen auf 14,2 Prozent.
Zustimmung für die Spitzenkandidaten
Bei der Zustimmung für die spitzenkandidaten dominiert in Mecklenburg-vorpommern die Amtsinhaberin. Im direkten Vergleich mit ihrem Herausforderer Leif-Erik Holm von der AfD spricht sich eine deutliche Mehrheit von 61 Prozent für Manuela schwesig (SPD) aus. Nur 28 Prozent wollen zukünftig Leif-Erik Holm als Ministerpräsident. Keinen nannten 5 Prozent. 6 Prozent kennen den Kandidaten nicht oder wissen nicht.
Auch wenn es aktuell nicht für eine Regierung von SPD und Linke reichen würde, ist dieses Koalitionsmodell von allen realistischen Modellen das einzige, das mit 46 Prozent mehr Befürworter findet als Gegner. Gegner nannten 41 Prozent. Egal oder weiß nicht sagten 13 Prozent.



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