Auto-Attentäter von München muss lebenslang ins Gefängnis

Auto fährt in München in Menschenmenge (Archiv)

<h3>Lebenslange Freiheitsstrafe im Prozess um Auto-Anschlag in München</h3> Das Oberlandesgericht München hat den Angeklagten im Prozess um den tödlichen Auto-Anschlag auf eine Demonstration im Februar 2025 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Das Gericht stellte zudem die besondere Schwere der Schuld fest, wie aus dem am Donnerstag verkündeten Urteil hervorgeht

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Urteil im Prozess um Auto-Anschlag in München

Das Oberlandesgericht München hat den Angeklagten im Prozess um den tödlichen Auto-Anschlag auf eine Demonstration im Februar 2025 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Das Gericht stellte die besondere Schwere der Schuld fest und folgte damit weitgehend dem Antrag der Bundesanwaltschaft. Die Verteidigung hatte eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren und die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus gefordert.

Hintergrund des Anschlags

am 13. Februar 2025 fuhr der 25-jährige Afghane gezielt mit seinem Pkw in eine Verdi-Veranstaltung in der Münchner Innenstadt. Dabei kamen eine Mutter und ihre zweijährige Tochter ums Leben, 44 weitere Personen wurden teilweise lebensgefährlich verletzt.

Motiv und Anklage

Die Ermittler gehen von religiösen Motiven des Täters aus. Die Bundesanwaltschaft warf dem Mann Mord in zwei Fällen, versuchten Mord in 22 Fällen sowie Körperverletzung in weiteren 22 Fällen vor.

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