Wagenknecht unterstützt Merkels Forderung nach mehr Diplomatie

Angela Merkel am 18.05.2026

Sahra Wagenknecht unterstützt Angela Merkels Forderung nach verstärkten diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs

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Sahra wagenknecht unterstützt Merkels forderung nach Diplomatie

Sahra Wagenknecht, gründerin der Partei BSW, hat sich hinter die Forderung der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gestellt, mehr diplomatische Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs zu unternehmen. Wagenknecht erklärte am Dienstag gegenüber dem nachrichtensender „Welt“,dass sie Merkel in dieser Frage „natürlich“ zustimme und selbst schon lange für einen solchen Schritt werbe.

Kritik an deutscher Außenpolitik

Wagenknecht kritisierte die aktuelle deutsche Außenpolitik scharf. Sie bemängelte, dass Deutschland und Europa abseitsstünden und stattdessen Donald Trump, einen „schwer berechenbaren“ US-Präsidenten, für sich verhandeln ließen. Dies sei nicht zielführend, so Wagenknecht.

Vorschlag zur Vermittlung

Wagenknecht hält den Vorschlag von Wladimir Putin, Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) als vermittler einzusetzen, für bedenkenswert. Schröder habe Zugang zu Putin und es bestehe eine gewisse vertrauensbasis. Ziel sei es, wieder ins Gespräch zu kommen. Die Bundesregierung müsse letztlich verhandeln, aber um Gespräche in gang zu setzen, sei Schröders Einsatz ein möglicher Weg.

Kritik an finanzieller Unterstützung der Ukraine

Wagenknecht kritisierte die finanzielle Unterstützung der Ukraine durch Deutschland. Sie warf der Regierung vor, den deutschen Steuerzahler zu belasten, um den Krieg am Laufen zu halten und die ukrainische Führung zu finanzieren. Dies sei keine zielführende Politik.

Notwendigkeit von Gesprächen

Wagenknecht wies den Vorwurf zurück, russland formuliere Maximalforderungen als Bedingung für Gespräche. Ein Gespräch bedeute nicht, dass man die Forderungen des anderen akzeptiere. Es gehe darum, im Dialog auszuloten, was möglich sei. Ohne Gespräche gebe es keine Lösung, und der Krieg werde weitergehen, so Wagenknecht.

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