Uneinigkeit bei Bundestagsparteien über Putins Schröder-Vorstoß

Wladimir Putin (Archiv)

In Berlin sind die Reaktionen auf Moskaus Signale und den Vorschlag, Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) als Vermittler einzusetzen, geteilt

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Reaktionen in Berlin auf Moskaus Signale

In berlin sind die Reaktionen auf Signale aus moskau und den Vorschlag, Altkanzler Gerhard schröder (SPD) als Vermittler einzusetzen, geteilt. Vertreter von Union, SPD, Grünen, Linken, BSW und AfD äußerten sich mit teils deutlicher Kritik, teils offener Zustimmung. Die Bundesregierung blieb zurückhaltend, wie die „Welt“ berichtet.

Unionskritik und SPD-Überlegungen

Der stellvertretende Unionsfraktionschef Norbert Röttgen sieht in Putins Aussage,dass sich der Krieg seinem Ende nähere,einen Hinweis auf den Druck,unter dem russland stehe. die militärischen und innenpolitischen Kosten des Krieges träfen Russland zunehmend. Ob Putins Aussagen ein taktisches Manöver oder ein Wendepunkt seien, sei unklar. In der SPD gibt es unterschiedliche Stimmen zur Vermittlerrolle Schröders. Adis Ahmetovic, außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, betont die Notwendigkeit, jede ernsthafte Möglichkeit für diplomatische Fortschritte zu prüfen.

Kritik von Grünen und Linken

Die Grünen äußern scharfe Kritik. Agnieszka Brugger,stellvertretende Fraktionsvorsitzende,sieht in Putins angebot ein „rein rhetorisches Manöver“. Die Linke fordert mehr Initiative aus Berlin. Fraktionschef Sören Pellmann kritisiert, dass Bundeskanzler Merz kein eigenes Friedensformat vorgelegt habe und drängt auf eine deutsche Initiative für einen verifizierten Waffenstillstand.

AfD und internationale Spannungen

Die AfD sieht in Putins Aussagen ein positives Signal. Markus Frohnmaier,außenpolitischer Sprecher,hofft auf ein baldiges Ende des Konflikts und fordert die Bundesregierung auf,direkte Verhandlungen mit Russland zu unterstützen.Trotz der politischen Debatte werfen sich Russland und die Ukraine weiterhin gegenseitig verstöße gegen eine vereinbarte Waffenruhe vor.

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