Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine
US-Präsident Donald Trump vermittelte eine dreitägige Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine.Der CDU-außenexperte Norbert Röttgen bezeichnete diese als bedeutungslos. „Es ist ein klassisches Geschäft, das grundlegend nichts ändert“, sagte Röttgen den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Moskau habe die Parade auf dem Roten Platz ungestört durchführen wollen, während die Ukraine einen Gefangenenaustausch erhielt. Der Krieg werde danach leider weitergehen.
Russlands Präsident Putin unter Druck
Röttgen sieht Russlands Präsidenten Wladimir Putin in wachsender Bedrängnis. Die reduzierte Militärparade am 9. Mai sei ein Zeichen dafür, dass Putin unter Druck stehe. Der Krieg gegen die Ukraine sei in Russland unpopulär, und die Wirtschaft leide. ukrainische Drohnen könnten bis nach Moskau fliegen und dort Schäden verursachen.
Vorteile der Ukraine im Abwehrkampf
Die Ukraine sei im Abwehrkampf gegen die russische Armee zunehmend im Vorteil. Röttgen betonte, dass die Ukraine ihre industriell-technologischen Fähigkeiten weiterentwickelt habe. Dadurch kompensiere sie personelle Nachteile und füge den russischen Streitkräften Verluste zu. Die Ukraine verfüge über Waffen mit größerer Reichweite und habe die russische Ölproduktion reduziert.
Auswirkungen des Iran-Konflikts
Röttgen äußerte die Erwartung, dass der Iran-Konflikt sich eher negativ auf Russland auswirkt. Der höhere Ölpreis werde durch die reduzierte russische Ölproduktion ausgeglichen. Zudem lerne die Welt,dass russland kein verlässlicher Partner sei. Trump konzentriere sich nun auf den iran, was für putin einen Verlust an Aufmerksamkeit bedeute. „Putin ist strategisch in einer Zwickmühle“, so Röttgen.


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