Regierung: „Kein Reaktionsbedarf“ auf Goethe-Institut-Schließung

Regierungspressekonferenz am 04.09.2026

Bundesregierung sieht keinen weiteren Reaktionsbedarf auf Schließung russischer Standorte des Goethe-Instituts, sagte ein Sprecher am Freitag

Gevita Tagesresidenz

Einleitung

Die Bundesregierung sieht keine Notwendigkeit, auf die angekündigte Schließung der russischen Standorte des Goethe-instituts mit eigenen Maßnahmen zu reagieren. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes sagte dies am Freitag der dts Nachrichtenagentur. Dazu gebe es „keinen weiteren Reaktionsbedarf“.

Hauptteil

Reaktion der Bundesregierung

Der Sprecher des Auswärtigen Amtes wollte nicht darüber spekulieren, wie mit den Mitarbeitern der institute weiter verfahren werde. Er fügte hinzu: „jetzt nicht spekulieren“.

Ankündigung aus Russland

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hatte zuletzt angekündigt,das Goethe-Institut mit Niederlassungen in Moskau,St. Petersburg und Nowosibirsk zu schließen. Lawrow erklärte, dass dies eine Reaktion auf die angekündigte schließung des „Russischen Hauses“ in Berlin sei.

Hintergrund

Hintergrund ist der Fund einer Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle. Die Bundesregierung machte dafür Moskau verantwortlich.

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