Opposition wirft Regierung Asyl-Reform auf Kosten von Kindern vor

Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle (Archiv)
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Vor der Abstimmung über die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems kritisiert die Opposition die Pläne von Union und SPD. "Nach monatelangen Verhandlungen hat die Koalition es nicht geschafft, humanitäre und verfassungsrechtliche Bedenken auszuräumen", sagte die Grünen-Fraktionsvorsitzende Britta Haßelmann der "Rheinischen Post

Opposition kritisiert geplante GEAS-Reform

Vor der abstimmung über die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) äußerte die Opposition scharfe Kritik an den Plänen von Union und SPD.

Kritik der Grünen

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Britta Haßelmann erklärte gegenüber der „Rheinischen Post“, dass die Koalition nach monatelangen Verhandlungen humanitäre und verfassungsrechtliche Bedenken nicht ausgeräumt habe. Sie betonte, dass insbesondere Kinder und Jugendliche unter den verschärften Bedingungen leiden würden. Haßelmann bezeichnete dies als „nicht hinnehmbar“ und kritisierte, dass die Koalition europäische Solidarität, humanitäre Verantwortung und Ordnung vernachlässige.

Stellungnahme der Linken

Auch die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der linken, Clara Bünger, äußerte sich kritisch. Sie bezeichnete die geplante Reform als die „schwerwiegendste Asylrechtsverschärfung seit den 1990er-Jahren“. Bünger warf der Bundesregierung vor, Asylsuchende stärker zu isolieren und häufiger einzusperren, auch Kinder.Diese Politik sei menschenverachtend und behandle Geflüchtete wie Kriminelle. Die Linke werde das gesetz ablehnen.

Abstimmung im Bundestag

Der Bundestag soll am Freitag über die GEAS-Reform abstimmen.


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