Holzeinschlag deutlich gesunken – Schadholzaufkommen halbiert

Holzstämme im Wald (Archiv)
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Im Jahr 2025 wurden in deutschen Wäldern 57,3 Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen

Holzeinschlag in Deutschland 2025

Im Jahr 2025 wurden in den deutschen Wäldern 57,3 Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen. Dies entspricht einem Rückgang von 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte.

Rückgang des Schadholzeinschlags

Der Rückgang ist vor allem auf den gesunkenen Schadholzeinschlag zurückzuführen. 2025 wurden 12,7 Millionen Kubikmeter Schadholz eingeschlagen, was einem Rückgang von 53,7 Prozent gegenüber 2024 entspricht. Der Anteil des Schadholzes am gesamten Holzeinschlag sank auf 22,1 Prozent.

Ursachen für Schadholzeinschlag

Insektenschäden führten 2025 zu einem schadholzeinschlag von 7,9 Millionen Kubikmetern, 53,1 Prozent weniger als 2024. Auch Trockenheit und Stürme verursachten weniger Schadholz: Der durch Trockenheit bedingte Schadholzeinschlag sank um 27,7 Prozent auf 1,8 Millionen Kubikmeter,der durch Stürme verursachte um 66,7 Prozent auf 1,2 Millionen kubikmeter.

Holzarten und Verwertung

Von der Holzartengruppe „Fichte, Tanne, Douglasie und sonstiges Nadelholz“ wurden 32,4 Millionen Kubikmeter eingeschlagen, 14,3 Prozent weniger als 2024. Kiefern- und Lärchenholz folgten mit 13,2 Millionen Kubikmetern, Buche und sonstiges Laubholz mit 9,9 Millionen Kubikmetern. Eichen- und Roteichenholz wurden mit 1,9 Millionen Kubikmetern eingeschlagen.

Der Großteil des Holzes wurde als Stammholz in der Säge- und Furnierindustrie verwendet. 32 Millionen Kubikmeter wurden für diesen Zweck eingeschlagen. Weitere 11,8 Millionen Kubikmeter dienten als Industrieholz, während 10,7 Millionen Kubikmeter zur Energiegewinnung genutzt wurden.


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