Landwirtschaftsminister begrüßt Mercosur-Abkommen

Alois Rainer (Archiv)

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) hat den Abschluss des Freihandelsabkommens Mercosur begrüßt, aber Nachschärfungen bei Schutzklauseln erwogen

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Rainer begrüßt Mercosur-Abkommen und fordert wirksame schutzklauseln

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) hat den Abschluss des Freihandelsabkommens Mercosur begrüßt. Zugleich zeigte er sich offen für eine künftige Nachschärfung der Schutzklauseln für europäische Landwirte. Die nun vorgesehenen Schutzklauseln seien ein wichtiger Schritt, um sensible Agrarmärkte abzusichern, sagte Rainer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).

Forderung nach wirksamer Anwendung der schutzmechanismen

Importmengen sensibler Produkte im fokus

Entscheidend sei nach den worten des Ministers,dass die Schutzklauseln in der Praxis wirksam,schnell anwendbar und flexibel genug seien. Sollte sich zeigen, dass Importmengen sensibler Produkte wie Zucker oder rindfleisch zu stark steigen oder Preise unter Druck geraten, müsse die EU entschlossen handeln und gegebenenfalls nachschärfen, erklärte Rainer.

Mercosur als Baustein der EU-Handelspolitik

Grundsätzlich begrüßt der CSU-Politiker den Abschluss des Abkommens. Mercosur sei zentral für eine EU-Handelspolitik in geopolitisch herausfordernden Zeiten, so Rainer. Er sei überzeugt, dass Freihandel und ein flankierender Schutz der Landwirtschaft nur Hand in Hand gehen könnten.

Zusätzliche EU-Mittel für Landwirtschaft

dass die EU zusätzliches Geld für die Landwirtschaft in Aussicht stelle, bezeichnete Rainer als wichtiges Signal. Als Landwirtschaftsminister stehe er nach eigenen Angaben an der Seite der Landwirte und behalte ihre interessen jederzeit im blick.

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