Professorin schlägt Alarm: Berliner Unis in desaströsem Zustand

Technische Universität Berlin (Archiv)

Die Berliner Universitäten befinden sich laut Geraldine Rauch, bis März Präsidentin der Technischen Universität, in einem desaströsen Zustand. In einem Gastbeitrag für die "Berliner Morgenpost" beschreibt sie, dass es in Hörsälen von der Decke tropft und Eimer in Eingängen, Laboren und Hörsälen stehen, notdürftig abgesperrt mit Flatterband

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Berliner Universitäten in kritischem Zustand

Laut Geraldine Rauch, bis März Präsidentin der Technischen Universität Berlin, befinden sich die Berliner universitäten in einem desaströsen Zustand. In einem Gastbeitrag für die „Berliner Morgenpost“ beschreibt sie die Missstände.

bauliche Mängel und finanzielle Engpässe

Rauch berichtet, dass es in Hörsälen von der Decke tropft und Eimer in Eingängen, Laboren und Hörsälen stehen, notdürftig abgesperrt mit Flatterband. Ganze Gebäude seien mittlerweile gesperrt. gleichzeitig steigen die Studierendenbeiträge,und bis zu 14 Prozent der Studienplätze sollen aus Kostengründen gestrichen werden. Rauch warnt, dass Hochschulen bald ihre laufenden Kosten nicht mehr alleine tragen können.

Forderungen nach Mitbestimmung und Finanzierung

Die Professorin, die derzeit an der Charité Berlin das Institut für Biometrie und klinische Epidemiologie leitet, fordert echte Mitbestimmung der 200.000 Studenten bei hochschulpolitischen Entscheidungen und eine verlässliche Finanzierung. Zudem sei eine Wohnraumpolitik notwendig, die Studierende unterstützt.

Politische Prioritäten

Vor der Abgeordnetenhauswahl am 20. September kritisiert Rauch, dass die Parteien die Wählergruppe der Studenten nicht ausreichend berücksichtigen. Studierende tauchen in Programmen auf, jedoch selten als konkrete politische Priorität. Es werde über sie gesprochen, aber selten mit ihnen.

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