Streit in der Kinderkommission des Bundestags
in der Kinderkommission des Bundestags gibt es Auseinandersetzungen über den bevorstehenden sechsmonatigen vorsitz der AfD.Das von der AfD-Abgeordneten Angela Rudzka vorgelegte Arbeitsprogramm wurde abgelehnt. abgeordnete von CDU, SPD und Grünen werfen der AfD vor, sich als Opfer zu inszenieren.
Kritik an der AfD
Der bisherige Vorsitzende Michael Hose (CDU) äußerte gegenüber der „Rheinischen Post“,dass die AfD in der Vergangenheit häufig abwesend war und sich nur begrenzt an der Sacharbeit beteiligt habe. Zudem hätten von der AfD angefragte Sachverständige erklärt, unter einem AfD-Vorsitz nicht für Anhörungen zur Verfügung zu stehen. Es bestehe die Sorge, dass Kinder und Jugendliche für politische Zwecke instrumentalisiert werden könnten. Hose unterstützte daher das Arbeitsprogramm der AfD nicht.
reaktionen der anderen Fraktionen
Der SPD-Abgeordnete Truels Reichardt kritisierte, dass die AfD den anderen Mitgliedern der Kinderkommission politische Ausgrenzung vorwerfe, während sie selbst eine Empörungswelle starte und sich in die Opferrolle begebe. Reichardt betonte, dass die AfD bei sechs der 16 Sitzungen der Kinderkommission völlig gefehlt habe.
Die Grünen-Abgeordnete Nyke Slawik warf der afd vor, Parlamentsgremien für diskriminierende Propaganda zu nutzen. Sie zeigte Verständnis dafür, dass die anderen Fraktionen das Arbeitsprogramm der AfD ablehnten.
Rolle der Kinderkommission
Die Kinderkommission versteht sich als Anwalt der Kinder. Die ordentlichen Mitglieder wechseln sich in der Reihenfolge der Fraktionsgröße beim Vorsitz ab. AfD-Politikerin Rudzka warf den anderen Fraktionen vor, die fachliche Arbeit zu blockieren.



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