Heusgen und Murphy kritisieren Trumps Außenpolitik
Christoph Heusgen, ehemaliger außenpolitischer Berater von Angela Merkel, und Philip Murphy, früherer US-Botschafter in deutschland, äußern in einem Gastbeitrag für die „Rheinische Post“ Kritik an der Außenpolitik von US-Präsident Donald Trump.Sie hoffen auf Wahlsiege der Demokraten, um die transatlantischen Beziehungen zu verbessern.
Krise der transatlantischen Beziehungen
Heusgen und Murphy beschreiben die transatlantischen Beziehungen als krisenhaft.Trump behandle Europa als Gegner, drohe mit der Annexion Grönlands und stelle die NATO-Verpflichtungen infrage. Solche Handlungen wären unter früheren Präsidenten undenkbar gewesen.
Kritik an Trumps Innenpolitik
Die Autoren kritisieren, dass Trump die Gewaltenteilung untergrabe, indem er Druck auf die Justiz ausübe und Bundesbehörden mit Loyalisten besetze. Sie verweisen auf wachsenden Widerstand in den USA, da Bürger die folgen der erratischen Politik spürten.
hoffnung auf demokratische Wahlsiege
heusgen und Murphy zeigen sich zuversichtlich, dass die Demokraten bei den Zwischenwahlen die Kontrolle über das Repräsentantenhaus und möglicherweise den Senat zurückgewinnen könnten.Dies würde der MAGA-agenda Grenzen setzen.
Perspektiven für die transatlantische Zusammenarbeit
Ein zukünftiger demokratischer Präsident könnte das transatlantische Bündnis stärken und konstruktivere Handelsbeziehungen mit der EU anstreben. Heusgen und Murphy schlagen eine neue Strategie für den UN-Sicherheitsrat vor, um eine Reform zu erreichen.
Warnung vor nationalen Alleingängen
Heusgen und Murphy warnen vor nationalen Alleingängen der USA. Beide Nationen sollten sich für die Stärke des Rechts einsetzen, um katastrophale Folgen zu vermeiden.



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