Handwerkspräsident kritisiert Erbschaftsteuerpläne der SPD

Haus des Deutschen Handwerks (Archiv)

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat die Erbschaftsteuerpläne der SPD kritisiert

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Kritik des handwerks an Erbschaftsteuerplänen der SPD

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat die von der SPD vorgestellten Pläne für eine Reform der Erbschaftsteuer kritisiert. ZDH-Präsident Jörg Dittrich forderte, das Betriebsvermögen aus Veränderungen herauszuhalten. „Finger weg vom Betriebsvermögen“, sagte Dittrich dem „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe). Bevor über Änderungen an der Erbschaftsteuer diskutiert werde, solle zunächst das Urteil des Bundesverfassungsgerichts abgewartet werden.

Konzept der SPD zur Erbschaftsteuerreform

Die SPD hatte am Dienstag ihr Konzept für eine Reform der Erbschaftsteuer vorgestellt. Demnach sollen große Vermögen stärker belastet werden. Kleine und mittlere Erbschaften sollen dagegen entlastet werden. Dies sei eine Frage der Gerechtigkeit, teilte die SPD mit.

Forderung nach verschonung von Betriebsvermögen

Unterschied zwischen Privatvermögen und Betrieben

Dittrich betonte, Gerechtigkeit bedeute einen klaren Unterschied zwischen einer geerbten Yacht oder Immobilie und einem Betrieb, der Verantwortung für beschäftigte und Auszubildende trage. Aus Sicht des Handwerkspräsidenten ist die Verschonung von Betriebsvermögen richtig und müsse auf jeden fall erhalten bleiben.

Folgen möglicher Einschränkungen für Handwerksbetriebe

Familiengeführte Handwerksbetriebe investierten ihr Vermögen nach Angaben des ZDH in Werkstätten, Maschinen und Fahrzeuge und nicht in frei verfügbares Kapital. Jede Einschränkung der Verschonungsregeln würde aus Sicht Dittrichs Unternehmensnachfolgen gefährden, Betriebe belasten und die Fortführung der regionalen Wirtschaft schwächen.

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