Flughafen-Verband fordert „Tankrabatt für Airlines“

Kerosin-Tankstelle (Archiv)

Der Flughafen-Verband ADV fordert die Bundesregierung auf, wegen des gestiegenen Ölpreises und der Kerosin-Versorgung einzugreifen

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Forderung nach staatlichem Eingreifen

Der Flughafen-Verband ADV fordert die Bundesregierung auf, angesichts des gestiegenen Ölpreises und der Sorgen um die Kerosin-Versorgung einzugreifen. Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer der ADV, sprach sich im Nachrichtenmagazin Focus für einen „Tankrabatt für den Luftverkehr“ aus. Dieser solle in Form einer temporären Aussetzung der Luftverkehrsteuer erfolgen, um Streckenstreichungen zu vermeiden.

Kerosin-Gipfel im Bundeswirtschaftsministerium

Beisel zeigte sich zurückhaltend bezüglich der Ergebnisse des Kerosin-Gipfels im Bundeswirtschaftsministerium. Er bezeichnete das Treffen als „wichtigen ersten Schritt“, bemängelte jedoch das Fehlen konkreter Unterstützungsmaßnahmen für Airlines und Flughäfen. Beisel forderte die Bundesregierung auf, zügig zu handeln.

Flugstreichungen bei Lufthansa

Die Lufthansa plant, bis Oktober 20.000 Kurzstreckenflüge zu streichen, um 40.000 Tonnen Kerosin einzusparen. Diese Entscheidung resultiert aus den hohen Kerosin-Preisen, die sich seit Beginn des Iran-Krieges verdoppelt haben und viele Fluggesellschaften unter Druck setzen.

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