Experte: Zustimmung Russlands für Sicherheitsgarantien nicht nötig

Nico Lange (Archiv)

<h3>Kritik an Diskussion um Sicherheitsgarantien für die Ukraine</h3> Sicherheitsexperte Nico Lange äußert im Zusammenhang mit dem Gipfel in Washington zur Zukunft der Ukraine Kritik an der aktuellen Debatte über Sicherheitsgarantien für das Land. <h3>Zustimmung Russlands laut Experte nicht erforderlich</h3> Lange betont, dass einige Beteiligte der Ansicht seien, für solche Sicherheitsgarantien sei die Zustimmung Russlands notwendig. Dies halte er jedoch für "absoluten Unsinn", wie er gegenüber den Zeitungen der "Mediengruppe Bayern" erklärte. Die Aussage bezieht sich auf die Gespräche zwischen den USA, der Ukraine und den europäischen Staaten

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Kritik an Diskussion um ⁣Sicherheitsgarantien für die Ukraine

Sicherheitsexperte Nico Lange äußert anlässlich des Gipfels in Washington zur Zukunft der Ukraine Kritik an der aktuellen Debatte über Sicherheitsgarantien⁣ für das Land.

Zustimmung Russlands laut Experte nicht erforderlich

Lange betont, dass ein‍ Teil der Beteiligten der Ansicht sei, ‌für Sicherheitsgarantien für die Ukraine⁢ sei die Zustimmung Russlands notwendig. Dies halte er jedoch für „absoluten Unsinn“, wie er den ⁤Zeitungen der ⁤“Mediengruppe⁣ Bayern“ erklärte. Mit Blick⁣ auf​ die ​Gespräche zwischen den USA, der Ukraine‌ und den europäischen Staaten sagte Lange: „wir fragen ja auch Russland ​nicht, wie wir die Bundeswehr künftig ausstatten dürfen, um uns vor Russland zu schützen. Die Bedrohung für uns und die Bedrohung für die Ukraine‍ ist doch die gleiche: Es ist das ​imperialistische, aggressive Russland von Wladimir Putin.“

Debatte um Bodentruppen

Auch die Diskussion um Bodentruppen beruhe auf einer falschen ⁣Vorstellung, so Lange. Das Schlagwort „Bodentruppen“ klinge martialisch und rufe bei vielen Menschen Ablehnung hervor. Dabei gehe es jedoch nicht darum, Bundeswehrsoldaten an die Kontaktlinie zu​ entsenden. Diese vorstellung sei laut Lange nicht zutreffend.

Europäische Militärpräsenz nach einem Waffenstillstand

Stattdessen stelle sich die‌ Frage, wie eine europäische Militärpräsenz in der Ukraine nach einem Waffenstillstand aussehen könne. dabei gehe es nicht um eine Stationierung direkt an der Kontaktlinie, sondern um eine Positionierung⁣ weiter im Landesinneren, beispielsweise durch die ⁤stationierung von Kampfflugzeugen‍ zur‌ Stärkung der⁢ ukrainischen Luftverteidigung.

Beteiligung Deutschlands an europäischer⁢ Militärpräsenz

Politisch sei für Lange klar, dass sich⁢ Deutschland beteiligen müsse. ⁢Sollte eine europäische ⁣Militärpräsenz​ in der Ukraine aufgebaut werden, um den Frieden​ in Europa langfristig zu sichern, sehe er keinen grund, warum Deutschland als wichtiges, großes und starkes land nicht mitwirken sollte. Mit Blick auf die veränderte sicherheitspolitische Lage sagte ‌Lange, dass solche fragen heute anders beantwortet werden müssten als früher.

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