China-Schock alarmiert deutsche Politik

Chinesische Flagge (Archiv)

<h3>Wettbewerbsdruck aus China alarmiert deutsche Politik</h3> Unionsfraktionsvize Norbert Röttgen warnt vor Chinas aggressivem wirtschaftlichem Expansionskurs auf Kosten Europas. Der CDU-Politiker kritisiert in einem Interview mit dem "Handelsblatt" intransparente Subventionspraktiken und die gezielte Unterbewertung der chinesischen Währung. Diese Maßnahmen würden ungleiche Wettbewerbsbedingungen schaffen und internationales Handelsrecht systematisch unterlaufen

Gevita Tagesresidenz

Wettbewerbsdruck aus China alarmiert deutsche Politik

Unionsfraktionsvize Norbert Röttgen warnt vor Chinas aggressivem wirtschaftlichem Expansionskurs auf Kosten Europas. Laut Röttgen schafft Peking durch intransparente Subventionspraktiken und gezielte Unterbewertung der eigenen Währung ungleiche wettbewerbsbedingungen und unterläuft systematisch internationales Handelsrecht. Der CDU-Politiker fordert, dem staatlich gesteuerten Verdrängungswettbewerb durch chinesische Unternehmen entschieden entgegenzutreten und den europäischen markt zu schützen.

Warnung der Denkfabrik

Auslöser der Debatte ist eine Warnung der Denkfabrik Center for European Reform. Deutschland sei demnach das Epizentrum eines neuen China-Schocks. Der Aufstieg Chinas zur industriellen Exportmacht habe bereits 400.000 Arbeitsplätze in Deutschland gekostet.

Forderungen der Grünen

Grünen-Chefin Franziska brantner fordert ein politisches Umlenken. Es brauche eine klare handelspolitische Linie gegen unfaire Wettbewerbspraktiken, etwa durch konsequente Marktüberwachung, wirksame Zollkontrollen und die Durchsetzung europäischer Plattformregeln. Anbieter, die systematisch gegen europäische Standards verstoßen oder durch Dumping Vorteile erlangen, sollten keinen freien Zugang zum europäischen Markt haben.

EU-maßnahmen in Vorbereitung

Die EU diskutiert über härtere Maßnahmen gegen Chinas Exportschwemme. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen plant, am 29. Mai mit ihren Kommissaren die nächsten Schritte zu vereinbaren. nach Informationen des „Handelsblatts“ erwägt die Kommission die Entwicklung eines neuen handelsinstruments, um großflächiger Zölle gegen ganze Branchen aus China zu verhängen.

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