Forderung nach mehr Mitteln für den Zivilschutz
Der Deutsche Städtetag hat den Bund aufgefordert, zusätzliche Mittel für den Zivilschutz bereitzustellen. Hauptgeschäftsführer Christian Schuchardt betonte gegenüber der „Rheinischen Post“, dass die zivile Alarmplanung und das Bereitstellen von Schutzräumen nicht ohne ausreichende Finanzierung auf die kommunale Ebene verlagert werden dürften.
Planung und Ausstattung von Zufluchtsräumen
Schuchardt begrüßte die Pläne des Bundes, eine digitale Übersicht möglicher Zufluchtsräume wie Keller, Tiefgaragen oder Bunker für die Bürger zu erstellen. Viele dieser Räume müssten jedoch noch identifiziert und ausgestattet werden. Er hob hervor, dass die Kommunen im Krisenfall viele Aufgaben übernehmen sollten und dafür zusätzliche Mittel benötigten.
einbindung der kommunen und Kommunikationsstrategie
Schuchardt forderte,dass Bund und Länder die kommunale Ebene in die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur zivil-militärischen Zusammenarbeit einbinden sollten. Zudem müsse der Bund seine Kommunikation mit den Bürgern verbessern.“Jede und jeder muss für den krisenfall auch selbst vorsorgen“, sagte Schuchardt. Eine stärkere Kommunikationsstrategie sei notwendig, um alle Bürger zu informieren, was im krisenfall zu tun sei.



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