CDU-wirtschaftsflügel gegen geplante Zuckerabgabe
Der CDU-Wirtschaftsflügel lehnt die von der Bundesregierung geplante Zuckerabgabe ab. Die Vorsitzende des Wirtschaftsflügels, Gitta Connemann, äußerte sich kritisch gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. sie erklärte: „Wir brauchen keinen Nanny-Staat.“ Stattdessen seien Aufklärung, Verbraucherinformation und echter Jugendschutz notwendig. Connemann betonte, dass die Menschen mündig genug seien, um selbst zu entscheiden.
Kritik an staatlicher Regulierung
Connemann warnte vor einer Sonderabgabe auf Zucker als Einstieg in eine gefährliche Logik. Sie führte aus: „Heute der Schokoriegel, morgen das Steak, übermorgen der Fußballplatz.“ Die CDU-Politikerin stellte die Frage, wer entscheide, was erlaubt, teuer oder unerwünscht sei.Sie kritisierte die staatliche Erziehung und forderte, dass die Politik Verantwortung stärken solle, anstatt Freiheit zu verteuern. Auch andere politiker der Unionsfraktion im Bundestag äußerten Kritik an den Plänen.
Pläne der Bundesregierung
Die Bundesregierung plant, eine Zuckerabgabe auf gesüßte Getränke einzuführen. Die Einnahmen sollen in die krankenversicherung fließen. Innerhalb der Union wurde das Thema kontrovers diskutiert. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hatte sich für eine Zuckersteuer eingesetzt, scheiterte jedoch beim CDU-bundesparteitag in Stuttgart.



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