Importpreise in Deutschland steigen im März
Die Importpreise in Deutschland sind im März um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. dies war der stärkste Anstieg seit februar 2025, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum Februar 2026 erhöhten sich die Einfuhrpreise um 3,6 Prozent. Ein vergleichbarer anstieg im Vormonatsvergleich wurde zuletzt im März 2022 verzeichnet, als die Energiepreise nach dem russischen Angriff auf die Ukraine sprunghaft gestiegen waren.
Einflussfaktoren auf die Preisentwicklung
Nach Angaben der Behörde wurden die Importpreise maßgeblich durch höhere Kosten für vorleistungsgüter und Energie beeinflusst. Die Preise für Vorleistungsgüter stiegen um 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während die Energiepreise um 13,2 Prozent zulegten. Besonders stark verteuerten sich Nicht-Eisen-Metalle und deren Halbzeug sowie Edelmetalle. Die Preissteigerungen sind auf die Kriegshandlungen im iran und im Nahen Osten zurückzuführen, die insbesondere die Düngemittelpreise beeinflussten.
Exportpreise ebenfalls gestiegen
Auch die exportpreise verzeichneten im März 2026 einen anstieg von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Vorleistungsgüter hatten den größten Einfluss auf die Exportpreisentwicklung, da sie einen hohen Anteil am Gesamtindex ausmachen.Die Energieexportpreise stiegen ebenfalls deutlich, was auf die Auswirkungen des Iran-Kriegs zurückzuführen ist.Landwirtschaftliche Güter wurden hingegen günstiger exportiert als im Vorjahresmonat.



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