Brosius-Gersdorf äußert sich zu gescheiterter Richterwahl

Deutscher Bundestag (Archiv)

### Brosius-Gersdorf äußert sich zur gescheiterten Richterwahl Die SPD-Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht, Frauke Brosius-Gersdorf, hat sich gegen Kritik an ihrer Person gewehrt. In einer am Dienstag veröffentlichten persönlichen Erklärung betonte die Staatsrechtlerin, dass die Berichterstattung über ihre Person und ihre inhaltlichen Positionen im Zusammenhang mit der Wahl als Richterin des Bundesverfassungsgerichts in Teilen der Medien unzutreffend, unvollständig, unsachlich und intransparent gewesen sei

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brosius-Gersdorf äußert sich zu Kritik an gescheiterter Richterwahl

Die SPD-Kandidatin für das ⁢Bundesverfassungsgericht,Frauke Brosius-Gersdorf,hat sich⁤ gegen Kritik⁤ an ihrer⁣ Person zur Wehr gesetzt.In einer am Dienstag veröffentlichten persönlichen Erklärung erklärte die Staatsrechtlerin,⁢ die Berichterstattung über ihre Person und ihre inhaltlichen⁣ Positionen im Zusammenhang mit der Wahl als Richterin des Bundesverfassungsgerichts sei in Teilen der Medien unzutreffend, unvollständig, unsachlich ‌und ​intransparent gewesen.sie sei nicht sachorientiert, sondern ‌von⁢ dem Ziel ⁣geleitet gewesen,⁤ die Wahl zu⁢ verhindern.

Stellungnahme zu politischen⁤ Zuschreibungen

Brosius-Gersdorf wies die Bezeichnung ihrer Person als „ultralinks“ oder „linksradikal“ als​ diffamierend und realitätsfern zurück. Sie kritisierte zudem die Berufung auf anonyme Quellen, insbesondere wenn es sich dabei um eine Justizministerin‌ handeln solle. Ihrer Einschätzung nach zeige eine politische Einordnung ihrer wissenschaftlichen Positionen in ihrer Breite „ein Bild der demokratischen Mitte“. Einseitige Zuschreibungen wie „ultralinks“ und „linksradikal“ entbehrten der Tatsachenbasis und beruhten auf einer punktuellen und unvollständigen Auswahl einzelner Themen und Thesen,bei⁢ denen Sätze aus​ dem Zusammenhang gerissen würden.

Reaktionen ‍aus dem Bundestag

Die Linke im bundestag begrüßte⁤ die‌ Erklärung der ​SPD-Kandidatin. Die Linke-Innenpolitikerin Clara Bünger⁢ erklärte gegenüber der „Welt“, der‌ Brief gehe sachlich auf alle Punkte ein, die in den vergangenen Tagen für⁢ eine ⁤beispiellose Kampagne gegen Brosius-Gersdorf‍ genutzt worden⁣ seien. Hätte man ‍sich⁤ intensiver mit ihren ‌Aussagen beschäftigt, anstatt „Verdrehungen⁤ und Verzerrungen von rechts“ zu übernehmen, hätte es heute möglicherweise eine wissenschaftlich starke und unabhängige neue Richterin am Bundesverfassungsgericht gegeben.

Kritik von der AfD

Die AfD​ äußerte scharfe Kritik an Brosius-Gersdorf. Der AfD-Rechtspolitiker Stephan Brandner sagte der „Welt“, den beiden umstrittenen Kandidatinnen Kaufhold und Brosius-Gersdorf ⁤stehe politisch das ⁤Wasser ⁤bis zum Hals. ‌Dass Brosius-Gersdorf nun versuche, Kritiker zu diffamieren, erinnere an einen ertrinkenden, der wild um sich schlage. ihre Aussagen seien aus sicht​ der AfD eindeutig links-ideologisch bis verfassungsfeindlich und könnten nicht weginterpretiert werden.⁢ Brandner kritisierte zudem, dass Bundeskanzler ‌Friedrich Merz (CDU) keine Probleme mit ihrer „lebensfeindlichen Ideologie“ ⁢zu haben scheine und⁣ vermutete, ​dass die Kandidatin über die Sommerpause „salonfähig“ gemacht werden ⁣solle, um sie im Herbst durchzusetzen.

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