Einleitung
Die bundesregierung arbeitet an den Grundlagen für die Einführung eines neuen Zivildienstes. Dies berichtet die „Bild“ in ihrer Dienstagausgabe. Ein Sprecher des Bildungsministeriums bestätigte entsprechende Pläne.
Hauptteil
Das Bildungsministerium hat in den vergangenen Monaten 23 große Verbände und Organisationen befragt. Ziel war es, die Kapazitäten zu ermitteln, die im Falle einer Rückkehr zur Wehrpflicht für Wehrdienstverweigerer zur Verfügung stehen könnten. 22 der 23 befragten Verbände erklärten, dass ihre Infrastrukturen und Einsatzstellen bereit wären, ein vielfältiges Angebot für Wehrersatzdienstleistende zu machen.
Hintergrund
Der Ministeriumssprecher betonte, dass es keinen Zivildienst geben könne, solange keine Wehrpflicht existiere. Dennoch sei es wichtig, die Basis für einen modernen Zivildienst vorzubereiten, falls die Wehrpflicht wieder eingeführt werden sollte. Das Bildungsministerium plant, seine Pläne offiziell nach der Sommerpause vorzustellen.
Historischer Kontext
Die Wehrpflicht wurde 2011 ausgesetzt. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch knapp 15.000 zivildienstleistende. Im Jahr 2009 waren es noch rund 90.000 gewesen.



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