Sahra Wagenknecht macht die Brandmauer für den Höhenflug der AfD mitverantwortlich.„Die Brandmauer ist gescheitert, sie führt die afd zielsicher zur absoluten Mehrheit“, sagte die Ex-Vorsitzende des BSW und Noch-Namensgeberin der Partei dem „Tagesspiegel“.Man sehe, dass bei der AfD gerade Panik ausbreche, weil sie ohne Brandmauer plötzlich Positionen klären müsse.
AfD und Brandmauer
Aussagen Wagenknechts
Wagenknecht sagte, die Brandmauer habe versagt. Ihrer Ansicht nach führt das zum Erstarken der AfD.Sie verwies auf eine wachsende Unsicherheit innerhalb der Partei.
Positionenklarung bei der AfD
Wagenknecht nannte als Beispiel die Notwendigkeit, Positionen zu klären. „Ob man zum Beispiel den Frieden fördern oder die ansiedlung von Rüstungsunternehmen wolle“, sagte sie.
Gespräche des BSW in sachsen-Anhalt
Respekt vor den Wählern
Über die Gespräche des BSW in Sachsen-Anhalt sagte Wagenknecht dem „Tagesspiegel“, der Respekt vor dem Wähler gebiete es, mit einer Partei zu sprechen, die von mehr als 40 Prozent der Menschen gewählt werde.
Keine Koalition, sondern projekte
Wagenknecht erklärte, es werde ausgelotet, wo es Möglichkeiten gebe, gemeinsam abzustimmen. „Man habe immer gesagt, dass man in keine koalition gehe“, erklärte Wagenknecht. Stattdessen gehe es um ganz konkrete Projekte.
Konkretes Projekt: Rundfunkreform
Vorgeschlagene Reform
Als Beispiel nannte Wagenknecht eine „grundlegende Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, in deren Ergebnis sich hoffentlich viele Ostdeutsche nicht mehr an die Aktuelle Kamera erinnert fühlten, wenn sie die Tagesschau guckten.“



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