Bartsch lehnt SPD-Vorschlag zur Aussetzung der Schuldenbremse ab

Dietmar Bartsch (Archiv)

Dietmar Bartsch, Obmann der Linken im Haushaltsausschuss des Bundestags, lehnt den Vorschlag von SPD-Fraktionschef Matthias Miersch ab, wegen des Irankriegs zusätzliche Schulden zuzulassen. Bartsch kritisiert, dass die bisherige Neuverschuldung nicht ausreichend für die versprochenen Investitionen und Strukturreformen genutzt wurde

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Dietmar Bartsch kritisiert zusätzliche Schulden wegen Irankrieg

Der Obmann der Linken im Haushaltsausschuss des Bundestags, Dietmar Bartsch, hat sich gegen den Vorschlag von SPD-Fraktionschef matthias Miersch ausgesprochen, aufgrund des Irankriegs zusätzliche Schulden zuzulassen. Bartsch bemängelt, dass die bisherige Neuverschuldung nicht ausreichend für die versprochenen Investitionen und Strukturreformen genutzt wurde.

Schuldenbremse und Militärausgaben

In einem Interview mit dem Nachrichtensender „Welt“ äußerte Bartsch seine Bedenken zur Schuldenbremse. Er bezeichnete diese als grundsätzlich falsch, kritisierte jedoch insbesondere deren Aussetzung für Militärausgaben. Bartsch betonte, dass Schulden nicht per se schlecht seien, die entscheidende Frage sei jedoch, wofür sie eingesetzt werden. Er lehnt es ab, alle Probleme lediglich mit finanziellen Mitteln zu lösen und fordert stattdessen die Umsetzung versprochener Reformen in Bereichen wie Rente und Gesundheitswesen.

Gefahr höherer Rüstungsausgaben

Bartsch warnt vor einem Überschreitungsbeschluss für „außergewöhnliche Notsituationen“, der im Kriegsfall mit dem Grundgesetz vereinbar wäre. Er befürchtet, dass dies zu höheren Rüstungsausgaben zulasten notwendiger Investitionen und Reformen führen könnte.Bartsch kritisiert die Verschwendung von Milliarden im Verteidigungsetat und fordert eine effizientere Verwendung der Mittel.

Notwendigkeit von Strukturreformen

Bartsch moniert, dass das bisherige Sondervermögen nicht im versprochenen sinne verwendet wurde. Er warnt vor großen Problemen, sollte es keine echten Strukturreformen geben.Bartsch erinnert daran, dass der heutige Kanzler als Oppositionsführer andere Positionen vertreten habe und nun das Land verwalte. er sieht dringenden Reformbedarf, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu sichern.

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