Internationale Konferenz in Kolumbien
Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth (SPD) sieht die bevorstehende internationale Konferenz in Kolumbien als positives Signal für den Ausstieg aus fossilen Energieträgern. Er betonte, dass in Santa Marta erstmals eine koalition der Ausstiegs-Macher zusammenkommt. Über 60 Teilnehmerländer seien ein ermutigendes Zeichen, so Flasbarth.
Förderung erneuerbarer Energien
Flasbarth warb für den verstärkten einsatz von Alternativen zu Kohle, Öl und Gas. Er nannte den Ausbau erneuerbarer Energien, Investitionen in Netze und Speicher sowie die Elektrifizierung von Mobilität und Wärmeversorgung als Gegenmittel gegen fossile Abhängigkeiten.
Rolle der internationalen Klima-Diplomatie
Der SPD-Politiker verteidigte die internationale Klima-Diplomatie. Er betonte die Bedeutung von Konferenzen für Vorreiterallianzen wie in Santa Marta und von Treffen, die einen globalen Konsens vorbereiten, wie den Petersberger Klimadialog. Gute Beispiele aus der Praxis und Diplomatie seien notwendig, um einstimmige Ergebnisse zu erzielen.
teilnehmer und Ziele der Konferenz
Mehr als 60 Regierungen werden am 28. und 29. April auf Einladung von Kolumbien und den Niederlanden an der Konferenz in Santa Marta teilnehmen. Die Ergebnisse sollen in den internationalen Fahrplan zur Abkehr fossiler Energien einfließen, der vor der COP31 in Antalya im november 2026 veröffentlicht werden soll.
Hintergrund
Bei der Weltklimakonferenz COP30 in Brasilien hatten Kolumbien und die Niederlande die Ausrichtung der Konferenz zur Abkehr von fossilen Energien angekündigt. Die abkehr von fossilen Brennstoffen ist ein zentrales Ziel des Paris-Abkommens, das auf der COP28 in Dubai beschlossen wurde. Deutschland hat sich mit dem Bundes-Klimaschutzgesetz verpflichtet, bis 2045 klimaneutral zu sein, was einen weitestgehenden Ausstieg aus fossilen Energien bis Ende der 2030er Jahre voraussetzt.



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