Nato: Russlands Geländegewinne mit hohen Verlusten erkauft

Fahne von Russland (Archiv)

Russland erzielt laut Nato minimale Geländegewinne in der Ukraine, muss dafür jedoch nach Einschätzung hoher Verluste hinnehmen

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Russlands Geländegewinne mit hohen Verlusten verbunden

Der deutsche Nato-General Maik Keller sieht die aktuellen russischen Geländegewinne in der Ukraine als mit hohen Verlusten erkauft an. „Was wir sehen, ist ein fast täglicher, aber dennoch minimaler Geländegewinn für Russland“, sagte der Generalmajor der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Keller ist als Stellvertreter des US-Befehlshabers für die Koordinierung der Nato-Ausrüstungs- und Ausbildungshilfe (NSATU) zuständig.

Frontlinie bleibt stabil

laut Keller ist die Front weit davon entfernt, zusammenzubrechen. „Es ist nicht so, dass uns die Lage in einem Sinne umtreibt, die Ukraine könne die Front nicht mehr halten“, erklärte er.

Dringender Bedarf an weiterer Unterstützung

Keller betonte, dass weitere Unterstützung für die Ukraine dringend erforderlich sei. Die russische Armee müsse für jeden Meter Geländegewinn einen „ungeheuren, völlig unverhältnismäßigen Blutzoll“ zahlen. Teilweise sei von über 1.000 Verlusten am Tag die rede.

Herausforderungen bei nato-Lieferungen

Der Generalmajor wies zudem auf Probleme bei Nato-Lieferungen hin. Er forderte, den Aufbau der ukrainischen Industrie zu unterstützen, um künftig mehr ausrüstung im eigenen Land produzieren zu können.

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