Linken-Chef fordert Maßnahmen zur Entlastung der Bürger
Linken-Chef Jan van Aken hat die Einführung eines Ölpreisdeckels und die Wiedereinführung des 9-Euro-Tickets gefordert, um die Bürger finanziell zu entlasten. In einem Interview mit den Sendern RTL und ntv erklärte van Aken,dass viele Menschen aufgrund der hohen Spritpreise auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen möchten,diese jedoch ebenfalls teuer seien. Ein Ölpreisdeckel würde Autofahrern helfen, während das 9-Euro-Ticket den umstieg auf Bus und Bahn erleichtern könnte.
Steigende Kosten und Inflation
Van Aken wies darauf hin, dass eine Tankfüllung derzeit zehn bis 20 Euro mehr koste als vor dem Krieg. Der gestiegene Ölpreis wirke sich zudem schnell auf die Preise im Supermarkt aus. „Wenn die Ölpreise steigen, dann steigen eigentlich alle Produkte“, sagte van Aken. Er warnte vor einer Inflation und forderte die Bundesregierung auf,gegenzusteuern.
Kritik am „österreichischen Modell“
Van Aken äußerte Zweifel an der Wirksamkeit des sogenannten „österreichischen Modells“ zur Entlastung der Autofahrer. Dieses modell sei in normalen zeiten sinnvoll, in Krisenzeiten jedoch nicht ausreichend. Er kritisierte, dass die Spritpreise weiterhin steigen würden und forderte die Bundesregierung auf, Maßnahmen gegen die Ölkonzerne zu ergreifen, die zu Beginn des Ukrainekrieges hohe Gewinne erzielt hätten.











