Angesichts der Eskalation des Nahostkonflikts stellt sich die Frage,ob Deutschland auf Geflüchtete aus dem Iran vorbereitet ist. Kay Ruge, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Landkreistags, erklärte der „Rheinischen Post“, dass es derzeit keine belastbaren Hinweise auf eine neue Flüchtlingswelle gebe. Dennoch sollten Länder und Kommunen vorbereitet sein. Aufgrund sinkender Flüchtlingszahlen wurden zuletzt Unterbringungsmöglichkeiten reduziert, was überdacht werden müsse.
Ruge betonte, dass es entscheidend sei, dass Bund und Länder die vorhaltekosten tragen. Diese entstehen durch das bereithalten von Unterkünften für künftige Geflüchtete. Einige Kommunen zahlen Miete für Notunterkünfte in Gewerbehallen oder Hotels. Die Finanzierung dürfe nicht zulasten der Kommunen gehen.Ruge plädiert dafür,dass Geflüchteten vor allem in den angrenzenden Regionen Schutz gewährt werden sollte.









