Steuern

Pressekonferenz nach Koalitionsausschuss am 13.04.2026
Politik Inland

Greenpeace kritisiert Spritpläne der Bundesregierung

Greenpeace kritisiert Entlastungspaket der Bundesregierung

Greenpeace äußert scharfe Kritik an den geplanten Entlastungen der Bundesregierung für Autofahrer. „Die Bundesregierung steuert das Land mit diesem Paket weiter Richtung fossiler Infarkt“, sagte Lena Donat, Mobilitätsexpertin von Greenpeace, dem Tagesspiegel

Pressekonferenz nach Koalitionsausschuss am 13.04.2026
Wirtschaft

Logistikbranche entsetzt über späte Energiesteuer-Senkung

Das Logistikgewerbe und der Bund der Steuerzahler kritisieren, dass die Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe erst frühestens Anfang Mai wirksam wird. Dirk Engelhardt, Chef des Bundesverbandes Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung, äußerte gegenüber der „Bild“, dass die lange Zeitspanne symptomatisch für den Zustand des Landes sei

Pressekonferenz nach Koalitionsausschuss am 13.04.2026
Politik Inland

Grüne finden Maßnahmen gegen hohe Energiepreise unzureichend

Die Grünen im Bundestag kritisieren die Maßnahmen der Regierung gegen hohe Energiepreise. Sie fordern stattdessen ein Klimageld per Direktzahlung. „Mit ihrer Kombination aus Tankrabatt und 1.000-Euro-Bonus will Schwarz-Rot aus irgendeinem Grund nur Menschen mit Auto oder Arbeitsvertrag erreichen“, sagte die klimapolitische Sprecherin Lisa Badum dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland

Raucherin (Archiv)
Politik Inland

Hausärzte warnen vor Zweckentfremdung der Tabaksteuer

Die Hausärzte unterstützen die geplante Erhöhung der Tabaksteuer und fordern eine Zweckbindung der Einnahmen für das Gesundheitssystem. „Es ist richtig und sinnvoll, die Tabaksteuer signifikant zu erhöhen“, sagte Nicola Buhlinger-Göpfarth, Vorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes, der „Rheinischen Post

Lars Klingbeil am 13.04.2026
Politik Inland

Klingbeil: Mineralölkonzerne verstärkt kartellrechtlich im Fokus

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil kündigt kartellrechtliche Maßnahmen an

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat angekündigt, ungerechtfertigte Gewinne der Mineralölkonzerne in der aktuellen Krise kartellrechtlich stärker zu verfolgen. Im ZDF-Heute-Journal erklärte Klingbeil, dass dies der entscheidende Unterschied zum Tankrabatt von 2022 sei. „Wir haben kartellrechtlich jetzt auf den Weg gebracht, dass genau das stärker geprüft werden kann, wenn wir sehen, die Mineralölkonzerne versuchen ungerechtfertigt in dieser Krise Gewinne zu machen“, sagte er.

Kritik an Übergewinnsteuer

Zuvor hatte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) die Vorschläge für eine Übergewinnsteuer von Klingbeil als „teuer, wirkungsschwach und verfassungsrechtlich fragwürdig“ bezeichnet.

Koalitionsgespräche

Klingbeil äußerte sich zudem zufrieden über die Ergebnisse der Gespräche der vier Parteivorsitzenden am Wochenende. „Ich bin erst mal froh, dass wir am Wochenende in dem Gespräch der vier Parteivorsitzenden Lösungen gefunden haben, auch im Koalitionsausschuss“, sagte er im ZDF

Pressekonferenz nach Koalitionsausschuss am 13.04.2026
Politik Inland

Wirtschaftsweise kritisiert Beschlüsse des Koalitionsausschusses

Die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer hat die Beschlüsse der Regierungskoalition zur Entlastung der Bürger scharf kritisiert.

„Eine Senkung des Preises für alle durch eine zeitlich befristete Aussetzung der Energiesteuer ist die schlechteste aller bisher diskutierten Optionen“, sagte die Vorsitzende des Sachverständigenrats Wirtschaft den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Stromzähler (Archiv)
Politik Inland

SPD-Vorstoß für Energiewende-Gutschein

Warnung vor Kraftstoffmangel in Europa

Die energiepolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Nina Scheer, warnt vor den Folgen eines Kraftstoffmangels in Europa. In einem Positionspapier, über das der „Spiegel“ berichtet, fordert sie einen „Energiewende-Gutschein“ zur Entlastung der Verbraucher. Scheer kritisiert einen innereuropäischen Überbietungswettbewerb im Umgang mit steigenden Spritpreisen, der gestoppt werden müsse

Autoproduktion (Archiv)
Wirtschaft

Autolobby unterstützt Reiche im Regierungsstreit

Unterstützung für Reformpolitik der Bundesregierung

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) unterstützt Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) im Streit um die Reformpolitik der Bundesregierung.

VDA-Präsidentin äußert sich

VDA-Präsidentin Hildegard Müller erklärte in der „Bild am Sonntag“, dass Reiche zu Recht argumentiere, Wachstum sei die Grundlage der sozialen Marktwirtschaft. Eine strukturelle Neuaufstellung sei notwendig, ohne den Haushalt weiter zu belasten.

Vorschläge zur Reform

Müller bezeichnete Vorschläge wie das Vorziehen der Senkung der Körperschaftssteuer, eine pragmatische Energiepolitik und eine ehrliche Kommunikation über längere Arbeitszeiten als folgerichtig und notwendig

Bundesverfassungsgericht (Archiv)
Politik Inland

Ex-Verfassungsrichter: Klage gegen „Sondervermögen“ gut möglich

Verfassungsrechtliche Bedenken gegen Sondervermögen

Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, äußert Bedenken gegen das Errichtungsgesetz zum im Grundgesetz verankerten „Sondervermögen“ für Infrastruktur und Klimaschutz. Das 500 Milliarden Euro umfassende Vorhaben sei verfassungsrechtlich angreifbar.

Kritik an der Präzision

Papier bemängelt, dass die Verwendung der Kreditmittel nicht ausreichend präzise definiert sei. Insbesondere die Voraussetzungen für zusätzliche Investitionen seien unklar, sagte er der „Welt am Sonntag

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