Unterstützung der Tabaksteuererhöhung
Die Hausärzte begrüßen die geplante Erhöhung der Tabaksteuer durch die Bundesregierung,fordern jedoch eine klare Zweckbindung der Einnahmen für das Gesundheitssystem. Nicola Buhlinger-Göpfarth, Vorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes, betonte in der „Rheinischen Post“, dass es „richtig und sinnvoll“ sei, die Tabaksteuer signifikant zu erhöhen.
Forderung nach Zweckbindung
Buhlinger-Göpfarth warnte davor, die Einnahmen aus der Tabaksteuer für andere Bereiche zu verwenden. Sie sprach sich klar gegen eine Zweckentfremdung der Mittel aus, die nicht zur Stärkung der medizinischen Versorgung führen.Die gesundheitlichen Schäden des Rauchens seien eine erhebliche Belastung für das Gesundheitssystem. Daher sei es logisch, die einnahmen in Präventions- und Behandlungsangebote für Risikogruppen zu investieren.
Hintergrund der steuererhöhung
Die schwarz-rote Koalition aus Union und SPD plant, die Tabaksteuer noch in diesem Jahr zu erhöhen. Die Mehreinnahmen sollen Mindereinnahmen ausgleichen, die durch eine steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie von 1.000 Euro für Arbeitnehmer entstehen.



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