Militär

Franziska Brantner am 22.05.2026
Politik Inland

Grünen-Chefin Brantner fordert europäischen Nuklearschirm

Franziska Brantner, Ko-Vorsitzende der Grünen, fordert eine eigenständige nukleare Abschreckung für Europa mit Frankreich und Großbritannien. Der US-Nuklearschirm sei zwar verlässlich, jedoch machten die USA deutlich, dass sie langfristig nicht vollständig für Europas Sicherheit einstehen würden, sagte sie der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung

Marco Rubio (Archiv)
Politik Ausland

Rubio: US-Truppenverlegungen in Europa „keine Bestrafung“

US-Außenminister Rubio widerspricht Bestrafungsvorwürfen

US-Außenminister Marco Rubio hat beim Treffen der Nato-Außenminister in Helsingborg, Schweden, klargestellt, dass die Verlegung von US-Truppen in Europa nicht als Bestrafung der Nato-Verbündeten gedacht sei. Rubio betonte, dass die Stationierung von Truppen „keine Bestrafung, sondern einfach ein fortlaufender Prozess“ sei. Er verwies auf die globalen Verpflichtungen der USA, die eine ständige Überprüfung der Truppenstandorte erforderten.

Fokus auf den Indopazifik

Die USA planen seit Längerem, ihren Fokus stärker auf den Indopazifik zu richten. In diesem Zusammenhang sollen Truppen aus Europa abgezogen werden

Eurofighter (Archiv)
Vermischtes

Regierung und Bundeswehr üben Krisenreaktion auf Flugzeugentführung

Bundesregierung führt Krisenreaktionsübung durch

Die Bundesregierung hat am Mittwoch eine Krisenreaktionsübung zur Entführung eines zivilen Flugzeugs im deutschen Luftraum erfolgreich durchgeführt. Unter dem Vorsitz von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) musste das Kabinett in Echtzeit eine Entscheidung in einer zeitkritischen Lage treffen, die die öffentliche Sicherheit Deutschlands gefährden könnte. Dies teilte der Sprecher der Bundesregierung, Stefan Kornelius, mit

Kreml (Archiv)
Vermischtes

Russland startet dreitägige Atomwaffenübung

Russische Nuklearstreitkräfte starten dreitägige Übung

Atomwaffenübung in Russland

Die russischen Nuklearstreitkräfte haben am Dienstag eine dreitägige Atomwaffenübung begonnen. Vom 19. bis 21. Mai 2026 findet diese Übung statt, um die Vorbereitung und den Einsatz von Nuklearwaffen unter Bedingungen einer Aggressionsbedrohung zu trainieren. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit

Bundeswehr-Soldaten (Archiv)
Politik Inland

Wehrbeauftragter fordert schnelles Ende des Beförderungsstopps

Wehrbeauftragter fordert zeitliche Begrenzung des Beförderungsstopps

Der Wehrbeauftragte des Bundestags, Henning Otte, hat das Bundesverteidigungsministerium aufgefordert, den kürzlich verkündeten Beförderungsstopp für Feldwebel zeitlich eng zu begrenzen.

Rechtssicherheit und Planbarkeit gefordert

Otte betonte gegenüber dem „Tagesspiegel“, dass Perspektiven nicht zerstört und berechtigte Erwartungen sowie Vertrauen nicht enttäuscht werden dürften. Der Beförderungsstopp solle nach Schaffung entsprechender Grundlagen zügig aufgehoben werden, um Rechtssicherheit und Planbarkeit für die Truppe zu gewährleisten.

Reaktion auf Gerichtsurteil

Das Verteidigungsministerium unter Minister Boris Pistorius (SPD) hatte angekündigt, ab dem nächsten Jahr eine neue Beförderungspraxis einzuführen. Diese Entscheidung folgt einem Gerichtsurteil, das die Berücksichtigung von Leistungskriterien neben der Dienstzeit für Beförderungen fordert

Friedrich Merz und Rumen Radew am 18.05.2026
Politik Inland

Merz: Bulgarien zeigt bei Ukraine „europäische Solidarität“

Bundeskanzler Merz lobt Bulgarien für Unterstützung der Ukraine

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat Bulgarien unter dem neuen Ministerpräsidenten Rumen Radew als Unterstützer der Ukraine bezeichnet. Nach einem Treffen mit Radew im Kanzleramt äußerte Merz am Montag seine Freude und Dankbarkeit darüber, dass Bulgarien den Druck auf Russland in europäischer Solidarität mittragen wolle.

Europäische Geschlossenheit

Merz betonte, dass Europa seit dem Amtsantritt der neuen ungarischen Regierung zu einer neuen Geschlossenheit und Entschlossenheit gefunden habe. Diese Entwicklung werde den Frieden näherbringen, so der Kanzler.

Hintergrund zu Rumen Radew

Rumen Radew gilt als Moskau-nah und hatte sich in der Vergangenheit kritisch zur Europäischen Union und deren militärischer Unterstützung für die Ukraine geäußert

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