Justiz

Schild mit der Aufschrift `Angeklagter` (Archiv)
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Richterbund kritisiert neues Gesetz gegen Einschüchterungsklagen

### Kritik des Richterbundes am Gesetz gegen Einschüchterungsklagen

Der Deutsche Richterbund (DRB) hat das geplante Gesetz gegen sogenannte Einschüchterungsklagen deutlich kritisiert. DRB-Bundesgeschäftsführer Sven Rebehn erklärte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, dass das Gesetz für Personen, die sich beispielsweise gerichtlich gegen persönlichkeitsrechtsverletzende Berichte eines Mediums wehren wollen, neue Hürden errichten würde. Dies könne einen effektiven Rechtsschutz erschweren oder sogar vereiteln.

Rebehn betonte zudem, es sei zwar problematisch, wenn kritische Stimmen im öffentlichen demokratischen Diskurs durch missbräuchliche Klagen und juristische Einschüchterungen abgeschreckt würden

Friedrich Merz und Omid Nouripour (Archiv)
Politik Inland

Nouripour drängt Koalition bei Richterwahl zu Tempo

Nouripour fordert zügige Einigung bei Richterwahl

Der Grünen-Politiker Omid Nouripour hat die Regierungsparteien CDU, CSU und SPD dazu aufgerufen, die Unsicherheit bei der Besetzung des Bundesverfassungsgerichts rasch zu beenden. Gegenüber der „Frankfurter Rundschau“ betonte der ehemalige Parteivorsitzende und heutige Bundestagsvizepräsident: „Es ist dringend geboten, die Unsicherheit schnell zu beheben.“

Vertagte Entscheidung wegen Bedenken in der Unionsfraktion

Die schwarz-rote Koalition hatte die Entscheidung über die Besetzung von drei Richterposten am Bundesverfassungsgericht kurz vor der Sommerpause des Bundestags von der Tagesordnung genommen. Grund dafür waren Bedenken innerhalb der Unionsfraktion gegen die von der SPD vorgeschlagene Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf.

Kritik an Einfluss von Medienberichten

Nouripour äußerte zudem Kritik daran, dass Medienberichte Einfluss auf die Entscheidung genommen hätten. Er sagte, rechte Medien verbreiteten Unwahrheiten und dies habe dazu geführt, dass die größte Fraktion im Deutschen Bundestag ihre Haltung änderte

Internationaler Gerichtshof (IGH) (Archiv)
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IGH erklärt saubere Umwelt zum Menschenrecht

IGH erkennt Recht auf saubere Umwelt an

Der Internationale Gerichtshof in Den Haag hat das Recht auf eine saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt als Menschenrecht anerkannt. In einer am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme betont das Gericht die Verpflichtung der Staaten, den Klimawandel und dessen Folgen zu bekämpfen

Bundesverfassungsgericht (Archiv)
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Arzt scheitert mit Verfassungsbeschwerde gegen Totschlagsurteil

Verfassungsbeschwerde gegen Totschlagsurteil abgewiesen

Das Bundesverfassungsgericht hat die Verfassungsbeschwerde eines Facharztes für Neurologie und Psychiatrie gegen seine Verurteilung wegen Totschlags im Zusammenhang mit Sterbehilfe abgelehnt.

Begründung des Gerichts

Nach Angaben des Verfassungsgerichts habe die Beschwerdebegründung nicht schlüssig dargelegt, dass Grundrechte oder grundrechtsgleiche Rechte verletzt wurden. Dies teilte das Gericht am Mittwoch mit

Alice Weidel
Politik Inland

AfD prüft Verfassungsbeschwerde wegen „Verdachtsfall“-Einstufung

AfD erwägt Verfassungsbeschwerde gegen „Verdachtsfall“-Einstufung

Nachdem das Bundesverwaltungsgericht eine Revision gegen die Urteile des Oberverwaltungsgerichts Münster zur Einstufung der AfD als „Verdachtsfall“ abgelehnt hat, prüft die Partei den Gang nach Karlsruhe. In einer am Dienstagabend veröffentlichten Stellungnahme erklärten die Parteivorsitzenden Tino Chrupalla und Alice Weidel: „Wir haben die Beschlüsse zur Kenntnis genommen.

Protest für AfD-Verbot (Archiv)
Politik Inland

AfD-Verbot: Thüringer Innenminister kritisiert Berliner Senatorin

Streit um AfD-Verbot zwischen Thüringer Innenminister und Berliner Senatorin

Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) kritisiert die Berliner Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU) wegen ihrer Einschätzung zu einem bundesweiten AfD-Verbotsverfahren. Badenberg hatte ein solches Verfahren zu Wochenbeginn als aussichtslos bezeichnet. Maier wirft ihr daraufhin mangelnde Fachkenntnis vor

Elisabeth Winkelmeier-Becker (Archiv)
Politik Inland

Union weist Spekulationen über Abtreibungslegalisierung zurück

Union weist Spekulationen über Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen zurück

CDU-Rechtspolitikerin Elisabeth Winkelmeier-Becker hat Spekulationen über eine Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen im Koalitionsvertrag zurückgewiesen. Sie betonte, dass vereinbart wurde, Paragraf 218 unverändert zu lassen und „das ungeborene Leben bestmöglich zu schützen

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