Reul verteidigt Pläne für verschärfte Maßnahmen in Stadien

Fans mit Pyrotechnik am 29.11.2025

<h3>Reul verteidigt geplante Verschärfung von Sicherheitsmaßnahmen in Fußballstadien</h3>

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Innenminister Reul verteidigt geplante Sicherheitsverschärfungen in Fußballstadien

Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) hat die von der Innenministerkonferenz geplante Verschärfung von Sicherheitsmaßnahmen in Fußballstadien verteidigt. Auslöser sind unter anderem Vorfälle beim Spiel Arminia Bielefeld gegen Preußen Münster am vergangenen Wochenende.

Aussagen von Herbert reul zu Vorfällen in Bielefeld

Reul verwies auf bereits bestehende Kooperationen und Maßnahmen. „Wir haben Stadion-Allianzen geschmiedet und zahlreiche Maßnahmen vorbereitet – und trotzdem erleben wir weiterhin Szenen wie am vergangenen Wochenende“,sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgabe).

Beim Spiel in Bielefeld seien Raketen vom Fanblock aufs Spielfeld geschossen worden. „Dass einige Chaoten glauben, solche gefährlichen Aktionen seien die richtige Antwort auf die Diskussion über mögliche Sicherheitsverschärfungen, spricht Bände“, erklärte der Innenminister.

Forderung nach stärkerem Engagement der Vereine

Reul betonte, er könne nicht verstehen, dass solche Vorkommnisse in Teilen einfach hingenommen und als Fan-Kultur dargestellt würden. „Deshalb muss jetzt endlich etwas passieren, denn die Vereine sind ihrer Verantwortung bislang nicht ausreichend nachgekommen“, sagte der CDU-Politiker.

Proteste gegen die Vorschläge für die Innenministerkonferenz bezeichnete er als zulässig. „Proteste gegen die Vorschläge für die Innenministerkonferenz sind völlig legitim, aber Pyrotechnik und offenes Feuer im block sind die denkbar schlechtesten Argumente. Feuer und Fußball gehören nicht zusammen“, so reul.

Zurückhaltende Reaktion aus Thüringen

Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) will die Diskussion auf der Innenministerkonferenz zunächst abwarten. „Auch wir haben Probleme mit Gewalt im Stadion“, sagte er den Zeitungen.

Maier äußerte Zweifel an einem möglichen zentralen Instrument der geplanten Verschärfungen. Er sei „skeptisch, ob der Weg der Personalisierung von tickets zum Erfolg führt. Es gibt andere Maßnahmen, die vermutlich wirksamer sind.“

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