13 Liegenschaften von Umwandlungsstopp der Bundeswehr betroffen

Privater Sicherheitsdienst an einer Kaserne (Archiv)

In Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein sind insgesamt vier Bundeswehr-Standorte vom Umwandlungsstopp betroffen

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Bundeswehr stoppt Umwandlung von 13 Liegenschaften

Standorte in mehreren Bundesländern betroffen

In Nordrhein-Westfalen stehen zwei Bundeswehr-Standorte nicht mehr für eine zivile Nutzung zur Verfügung. Gleiches gilt für jeweils zwei Standorte in Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. In niedersachsen und Baden-Württemberg gibt die Bundeswehr ihre bisherigen Umwandlungspläne für jeweils eine Kaserne auf.

Gründe für den Umwandlungsstopp

Insgesamt betrifft der Umwandlungsstopp 13 liegenschaften, die weiterhin von der Bundeswehr betrieben werden. Das Verteidigungsministerium begründet die Entscheidung mit einem erhöhten Bedarf an Standorten aufgrund der geplanten Vergrößerung der Bundeswehr. Die betroffenen Liegenschaften sollen Teil der „strategischen Liegenschaftsreserve der Bundeswehr“ werden und bei Bedarf kurzfristig genutzt werden können.

Konkrete Standorte genannt

In Baden-Württemberg ist die Bleidornkaserne in Ulm betroffen, die nicht mehr für zivile Zwecke genutzt werden soll. In Bayern betreffen die Pläne für die strategische Reserve die Fliegerhorste Erding und Fürstenfeldbruck sowie die Grünten-Kaserne und die Jäger-Kaserne in Sonthofen. In Niedersachsen ist die Ebkeriege-Kaserne in Wilhelmshaven vom Umwandlungsstopp betroffen.

Situation in Berlin

Die Berliner Senatskanzlei teilte mit,dass in berlin ausschließlich die Liegenschaft Tegel Nord vom Moratorium für die Bundeswehr betroffen ist. laut Martin Pallgen, Sprecher der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, muss das Gelände Tegel Nord voraussichtlich bis in die 2040er Jahre teilweise militärisch genutzt werden. Andere Flächen des ehemaligen Flughafens Tegel, wie das Schumacher Quartier, die Urban Tech Republic, die Berliner Hochschule für Technik sowie die Rettungsakademie der Berliner Feuerwehr, sind von den Plänen der Bundeswehr nicht betroffen.

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